Cölln’s

Sehr gut kann man sich das Cölln’s in der Innenstadt noch im Jahre 1760 vorstellen. Eine Luke zum Hinauswerfen der Austernschalen und das älteste Telefon Deutschlands bezeugen dies ebenso wie die exklusive Abgeschiedenheit der Nischen des Restaurants, zum Austauschen von Geschäftlichem oder anderen Vertraulichkeiten, in denen nur geklingelt werden muss, um etwas nachzubestellen.

Cölln’s

Sehr gut kann man sich das Cölln’s in der Innenstadt noch im Jahre 1760 vorstellen. Eine Luke zum Hinauswerfen der Austernschalen und das älteste Telefon Deutschlands bezeugen dies ebenso wie die exklusive Abgeschiedenheit der Nischen des Restaurants, zum Austauschen von Geschäftlichem oder anderen Vertraulichkeiten, bei denen nur geklingelt werden muss, um etwas nachzubestellen.

Ganz genauso gut aufgehoben fühlen wir uns zwischen königlich blauen Wänden, weiß angestrichenen Holzelementen, altertümlichen Kacheln und Fliesen und Gold glänzenden Tischen.

Dass seit Corona ein hervorragender Koch im Cölln’s in den Startlöchern steht, ahne ich schon, seitdem ich Marco Kaluscha kennengelernt habe, vorher Sous Chef von Kevin Fehling und Stationen wie bei Dallmayr Bar & Grill in München oder in Cardiff.

—»Wieder näher an den Ursprung des hanseatischen Restaurants wird sich auf das Beste von Seafood besinnt und da vertrauen wir Marco voll und ganz.«

Sauerteigbrot und Butter mit Kräuteröl begrüßen uns wie zwei kleine Amuse Bouches, die Großartiges bestätigen. Ein Hauch von Süße beschert uns der Rote Bete Macaron mit der Salzigkeit von Kaviar und der Wohligkeit von Schmand.

Ein Gedicht ist die folgende, nach mehr verlangende, intensive Pastrami-Stulle, selbst geräuchert mit Estragon-Mayonnaise bietet sie einen mehrschichtigen, saftigen Genuss. Als Tatar und Sashimi bereitet der Rotbarsch leicht säuerliche Frische dank dem kaltgepressten Apfel-Basilikum Sud, Ringelbeete und Blütenpollen.

Rote Bete Macaron | Pastrami Stulle | Rotbarsch

In Form eines Rings präsentiert sich das neu angeeignete Räucherwerk. Pastrami vom Seeteufel ist nur zwei Wochen lang gereift, die gezupfte Makrele hingegen heiß bei 80-100° und der Saibling kalt geräuchert. Eine anregende Auswahl, die die Vielfalt des verschiedenen Räucherns zeigt, mit Honig-Senf-Dill Sauce, eingelegtem Gemüse und hausgemachten Rote Bete Knäckebrot.

Marco liebt Krabbensuppe und verwöhnt uns deshalb mit dem Cölln’s Seafood Eintopf. Knurrhahn, Kabeljau und Lump aus der Beifangkiste von „Frisch gefischt“ finden sich ebenso wie Limettenmayonnaise auf geröstetem Brot und gegrillte Limette bei diesem Wohlfühl-Gericht. Die Woche zuvor hatte sich ein Hai in die Beifangkiste verirrt, bestens verarbeitet und einstimmig genossen.

Schon ziemlich satt dürfen wir noch den Seehecht probieren, auf Paprika-Kartoffel-Stampf, Queller und schwarzen Johannisbeeren.

Cölln’s Seafood Eintopf | Selbst geräuchert | Seehecht

Süß geht natürlich immer. Hier testen wir Honig, von Neu-Imker Marco selbstgeschleudert. Herrlich weich ist die Käsekuchencrème, aus dem Mutterland eigenen Käsekuchen gemacht mit marinierten Beeren, jungem Basilikum und Crumble.

Ebenso bezaubernd in Antlitz und zart im Geschmack die Honigcrème mit Lavendel und Himbeeren und Fenchelspitzen aus dem Garten des Restaurantleiters Stèphane.

Käsekuchencrème | Gemütlichkeit | Honigcrème

Beeindruckend wie Jan Schawe es immer wieder schafft, das Mutterland und nun das Cölln’s neu zu erfinden, zu verändern, immer in Vereinbarung mit Regionalität und Nachhaltigkeit.

Bestes Seafood in gemütlichster Atmosphäre und unbedingt bald wieder!


Cölln’s, Brodschranken 1-5, 20457 Hamburg, Innenstadt, Deutschland, +4940471135030, coellns@mutterland.decoellns.de

Klein und fein

Kitsch

Ich muss gestehen, ich mag Musicals wie Rent, Aida oder Elisabeth. Letzteres kam mir nun zu Gute bei der Namenserklärung des Restaurants Kitsch. Denn jener Name stammt aus der Robinson Club-Vergangenheit des Eigentümers Christian, der drei Jahre lang die Rolle des Luchenis und somit das Lied „Kitsch“ mehr als verinnerlicht hat.
Bistro Carmagnole im Schanzenviertel

Bistro Carmagnole

Viel zu lange war ich nicht mehr in dem kleinen, rummeligen und warmen Bistro Carmagnole in der Schanze, und dabei gibt es einem gleich das Gefühl, man war erst vor kurzem hier.

hæbel

Alles neu macht das hæbel. Nach einer Lockdown bedingten sechsmonatigen Pause erstrahlt das kleine Restaurant in der Paul-Roosen-Straße in neuem Glanz.

Cölln’s

Sehr gut kann man sich das Cölln’s in der Innenstadt noch im Jahre 1760 vorstellen. Eine Luke zum Hinauswerfen der Austernschalen und das älteste Telefon Deutschlands bezeugen dies ebenso wie die exklusive Abgeschiedenheit der Nischen des Restaurants, zum Austauschen von Geschäftlichem oder anderen Vertraulichkeiten, in denen nur geklingelt werden muss, um etwas nachzubestellen.
Weinflaschen auf dem Tresen im Restaurant kaalia in Hamburg

kaalia

Bisher ging ich davon aus, eine fast komplette Übersicht über alle Restaurants in Hamburg zu haben, doch nun ist eines fast sechs Jahre unbemerkt geblieben.

Granat

Ganz frisch Ende letzten Jahres wurde während Corona das Restaurant Granat in der lebendigen Ottensener Hauptstraße eröffnet.

hæbel

Alles neu macht das hæbel. Nach einer Lockdown bedingten sechsmonatigen Pause erstrahlt das kleine Restaurant in der Paul-Roosen-Straße in neuem Glanz.
Philipps im Karolinenviertel, Karoviertel

philipps

Sehr spontan kehren wir recht spät am Abend nach viel zu langer Zeit endlich wieder ins philipps im Karolinenviertel ein und haben Glück, den kleinen Tisch an der Garderobe und mit Blick in die Küche zu erwischen.

Cölln’s

Sehr gut kann man sich das Cölln’s in der Innenstadt noch im Jahre 1760 vorstellen. Eine Luke zum Hinauswerfen der Austernschalen und das älteste Telefon Deutschlands bezeugen dies ebenso wie die exklusive Abgeschiedenheit der Nischen des Restaurants, zum Austauschen von Geschäftlichem oder anderen Vertraulichkeiten, in denen nur geklingelt werden muss, um etwas nachzubestellen.
About last night

Hochzeit auf Immenhof

Trippel trappel, Trippel trappel Pony, über Felder durch die Wälder, kreuz und quer

hæbel

Alles neu macht das hæbel. Nach einer Lockdown bedingten sechsmonatigen Pause erstrahlt das kleine Restaurant in der Paul-Roosen-Straße in neuem Glanz.

Alchemist**

Sobald ich vor dem Restaurant Alchemist stehe, öffnet sich wie von Zauberhand die mächtige Eisentür.

Kitsch

Ich muss gestehen, ich mag Musicals wie Rent, Aida oder Elisabeth. Letzteres kam mir nun zu Gute bei der Namenserklärung des Restaurants Kitsch. Denn jener Name stammt aus der Robinson Club-Vergangenheit des Eigentümers Christian, der drei Jahre lang die Rolle des Luchenis und somit das Lied „Kitsch“ mehr als verinnerlicht hat.

Hochzeit auf Immenhof

Trippel trappel, Trippel trappel Pony, über Felder durch die Wälder, kreuz und quer

hæbel

Alles neu macht das hæbel. Nach einer Lockdown bedingten sechsmonatigen Pause erstrahlt das kleine Restaurant in der Paul-Roosen-Straße in neuem Glanz.

Alchemist**

Sobald ich vor dem Restaurant Alchemist stehe, öffnet sich wie von Zauberhand die mächtige Eisentür.

Kitsch

Ich muss gestehen, ich mag Musicals wie Rent, Aida oder Elisabeth. Letzteres kam mir nun zu Gute bei der Namenserklärung des Restaurants Kitsch. Denn jener Name stammt aus der Robinson Club-Vergangenheit des Eigentümers Christian, der drei Jahre lang die Rolle des Luchenis und somit das Lied „Kitsch“ mehr als verinnerlicht hat.

Cölln’s

Sehr gut kann man sich das Cölln’s in der Innenstadt noch im Jahre 1760 vorstellen. Eine Luke zum Hinauswerfen der Austernschalen und das älteste Telefon Deutschlands bezeugen dies ebenso wie die exklusive Abgeschiedenheit der Nischen des Restaurants, zum Austauschen von Geschäftlichem oder anderen Vertraulichkeiten, in denen nur geklingelt werden muss, um etwas nachzubestellen.