Skip to main content

CODA**

Meine Liebe zu Berlin wurde nach den letzten Tagen in meiner Studentenstadt tatsächlich noch kulinarisch gekrönt und zwar im CODA Dessert Dining & Bar.

CODA Berlin

CODA**

Meine Liebe zu Berlin wurde nach den letzten Tagen in meiner Studentenstadt tatsächlich noch kulinarisch gekrönt und zwar im CODA Dessert Dining & Bar.

Bisher hatte ich mich eindeutig zu wenig mit dem seit zwei Jahren bestehenden Restaurant beschäftigt und dachte fälschlicherweise nur an süße Desserts.

Das herausragende Konzept jedoch des CODA und dem ehemaligen Chefpatissier des „La vie“ in Osnabrück René Frank ist die Handhabung und Techniken der Patisserie zu nutzen, um wirklich außergewöhnliches zu schaffen und das ganz ohne Zucker.

— »Wie Berliner Restaurants oft üblich, müssen wir auch hier klingeln und Vorhänge verdecken die Fenster des dunkel gemütlichen Restaurants in Neukölln.«

Jetzt, wo wir schon mal hier sind, nehmen wir natürlich alle sieben, mehrheitlich kalten und vegetarischen Gänge, die immer perfekt abgestimmt mit einem jeweiligen kleinen Drink, ähnlich einer Sauce serviert werden. Ganz persönlich werden wir durch den Abend geführt, unsere Fragen beantwortet und der Austausch zu den Gästen möglich gemacht. Meiner Begeisterung sind schon jetzt keine Grenzen gesetzt.

So starten wir guter Dinge mit vier kleinen Snacks. Einem in Ingwer und Minze eingelegten, erfrischenden Apfel, rote und gelbe Beete Gummis, in eigenem Saft gekocht sowie gepuffte Schweinehaut in Apfelsaft karamellisiert und ein Knochenmark-Süßkartoffelkuchen, und ich weiß, hier möchte ich bei jedem meiner Berlin-Besuche hin.

Los geht es mit dem ersten Teller und einer konfierten gelben Tomate, Kichererbsen-Schaum und Cashew Crumble, dessen Komposition so überraschend ist, fruchtig, kalt, knusprig kombinierend mit einer absurden Leichtigkeit.

— »Dazu gibt es einen Bourbon Whiskey, Sherry, Ananas, Zitrone und Koriandersaat.«

Es folgt ein rauchiger, weil auf dem Holzkohlegrill gerösteter Pfirsich mit herzhaftem Büffel-Joghurt, einem reduzierten Paprika-Saft und Pfirsich-Kombucha-Granitée, was unfassbar raffiniert harmonisiert, flüssig begleitet von Rum, Zitrone, Ingwer und Vanille. Zwischendurch wird ein feines Nori-Algen-Sandwich gereicht, karamellisiert mit getrockneter Wassermelone.

Wieder im Menü genießen wir einen warmen Blue Jersey, also Blauschimmel-Topfenknödel, in Milch gekocht mit Essiggel in Wassermelonenreduktion, die dem Deftigen des Käses hervorragend gegenüber steht, getrunken wird dazu ein „Lei“ Katsuyama Sake mit Erdbeeren diesen Jahres. Eine konfierte Aubergine, Pekannuss-Eis, Buchweizen-Cracker, Lakritzsalz und Apfelbalsamico ist süß, erdig schokoladig und köstlich, mit Sherry und Oolong Tee, Kumin und Safran.

Deftig, süß, cremig, würzig bestätigt der 15 Monate gereifte Österreichische Bergkäse, gebacken wie ein Cheesecake, dass wir uns für sieben Gänge entschieden haben, hier mit Birne, Brotchip, geeistem Sauerkraut-Schaum und Saft und dazu trinken wir einen Cidre mit Fichtensprossen.

Weiter lockt uns die Süße der roten Beete durch Entsaften und Reduktion und in Form von einem Chip, gekocht und einem Eis mit Tapioka und Himbeeren, Honig-Crumble und Tofu-Schaum, der für den richtigen „Wumms“ sorgt, ergänzt mit weißem Portwein, Schattenmorelle und Zwetschge.

100% Kakaomasse als Mousse, Topinambur-Eis sowie –Schale mit Sauerkirschen und Sonnenblumenkernmilch machen den Gedichtwürdigen Abschluss unseres einmaligen Abends und werden komplettiert durch Radice Lambrusco di Sorbara, Edelkorn und Holunderblütenbeeren. Verabschiedet werden wir noch mit einem Haselnuss Crunch und reizend zur Tür geleitet.

Was für ein einmaliger Abend! Die spielerische Kombination von Gericht und Getränk, die komplexe und experimentelle Konzentration auf die Patisserie mit leidenschaftlicher Herzlichkeit. Wenn das CODA keinen Stern im neuen Jahr bekommt, wundere ich mich sehr!


Restaurant CODA, Friedelstraße 47, 12047 Berlin, Neukölln, Deutschland, +493091496396, table@coda-berlin.com, coda-berlin.de

Berlin
tulus lotrek, Berlin, Michelinstern, Max Strohe

tulus lotrek*

Wie in einem sehr gemütlichen Wohnzimmer sitzt es sich im tulus lotrek in Berlin Neukölln.

Markthalle Neun

Jeder hier ist mit Leidenschaft Spezialist in seinem Gebiet und ermöglicht nahe Tuchfühlung mit Herstellung und Produkt.
Tim Raue in Berlin, Michelinsterne

Tim Raue**

Selten bin ich von einem Restaurantbesuch so beglückt und begeistert, wie von Tim Raue in Berlin. So sehr, dass wir uns gleich fragen, wann wir zurückkehren können.
Restaurant Shiori Berlin

Shiori

Einen Abend alleine in Berlin, und ich hätte mir kein besseres Restaurant als das Shiori aussuchen können.

Matthias*

Ich fahre vorfreudig mit der Tram durch mein Berlin zu dem Ruhe ausstrahlenden Ecklokal, schlichte Holztische, Vorhang behangen, Musik vom Plattenspieler.
Auf einem Regal aneinandergereihte Weinflaschen im Restaurant Barra in Berlin

Barra

Ein Wochenende in Berlin und immer kommen wir erfüllt, doch auch recht erschlagen wieder zurück, fast wie zu Studentenzeiten.
CODA Berlin

CODA**

Meine Liebe zu Berlin wurde nach den letzten Tagen in meiner Studentenstadt tatsächlich noch kulinarisch gekrönt und zwar im CODA Dessert Dining & Bar.

Mrs. Robinson’s

Endlich wieder Berlin, endlich Mrs. Robinson‘s, denn mehrfach reserviert hatte ich in den letzten Jahren.

Kitchen Library

Über 800 Kochbücher, Wohnzimmer-Gemütlichkeit und ein Duo aus Gastgeberin Daniela und Chefkoch Udo.
About last night

Glorie

Ein „immer abends Gefühl“, lebendig, mit diesem anderen Blick auf Hamburg, meditativ passierenden Zügen und die Elbphilharmonie im Rücken.

Zero Neuf

Französisch-japanisch angehaucht und so gut.

Berlin in 12 Gängen

Was für ein grandioser Start in mein monatliches Berlin-Menü im Saint Farah.

Alles neu im Alten Meierhof

Eben „Zeit für die Sinne“, als würde einem alles abgenommen.

Glorie

Ein „immer abends Gefühl“, lebendig, mit diesem anderen Blick auf Hamburg, meditativ passierenden Zügen und die Elbphilharmonie im Rücken.

Zero Neuf

Französisch-japanisch angehaucht und so gut.

Berlin in 12 Gängen

Was für ein grandioser Start in mein monatliches Berlin-Menü im Saint Farah.

Alles neu im Alten Meierhof

Eben „Zeit für die Sinne“, als würde einem alles abgenommen.

New York

Ich hatte vergessen, wie sehr man eine Stadt lieben kann. Überwältigt von so viel Abwechslung, Schönheit, Kulinarik.