Barra

Ein Wochenende in Berlin und immer kommen wir erfüllt, doch auch recht erschlagen wieder zurück, fast wie zu Studentenzeiten.

Auf einem Regal aneinandergereihte Weinflaschen im Restaurant Barra in Berlin
15. September 2019

Barra

Ein Wochenende in Berlin und immer kommen wir erfüllt, doch auch recht erschlagen wieder zurück, fast wie zu Studienzeiten.

Dieses Mal mit ganz wunderbaren kulinarischen Erlebnissen und dank der “art berlin” zusätzlich mit großartigen Kunsteindrücken. Ganz besonders gut hat uns das Restaurant Barra in Neukölln gefallen, vor fast einem Jahr von den beiden Köchen Daniel Remers und Neil Paterson sowie Restaurantleiterin und Sommelière Kerry Westhead eröffnet.

— »Gemütlich einladend von außen, gräulich gewischte Wandfarbe, erhaltene Backsteinwände, vereinzelte Tische und unser perfekter Platz an der Bar mit direktem Blick in die offene Küche.«

Dort kann man das tatsächliche Kochhandwerk und die Zubereitung der allesamt hervorragenden, zu teilenden Speisen beobachten und das nahbar und authentisch reduziert. Versteckter und sicherlich auch sehr nett sitzt es sich in einem hinteren Raum an zwei längeren Tischen.

Die kleine Karte listet die verwendeten Zutaten auf und irgendwie wirkt es so, als ob hier alles sehr locker von der Hand geht. Unkompliziert folgt ein Gang dem Nächsten in kleinen Portionen, so dass vielfältig probiert werden kann und wirklich alles mehr als überzeugt, immer durch ein perfektes Grundprodukt, komplettiert mit minimalen, nicht erschlagendem Einsatz von Begleitung und Sauce. Dazu gibt es ausschließlich Naturweine.

— »Zur Einstimmung bestellen wir eine luftige, herrlich weiche Rosmarin Focaccia mit Olivenöl, dazu pikante Salami Ventricina und in Honigbutter gegrillten Zuckermais mit Majoran. Glück pur!«

Von der Tageskarte nehme ich die auf dem japanischen Holzofengrill gegarten Langustinen mit einer feinen Dill-Mayonnaise, und das Puhlen mit der Hand wird durch ein zartes Geschmackserlebnis belohnt. Ein in Würfel geschnittener Lachs wird begleitet von einem Sauerampfer-Dressing und Himbeeren, frisch und leicht, fast einem Ceviche gleich. Ebenso schwerelos die Pfirsich Gazpacho mit Burrata und Minze.

Wohliger als die kissenähnlichen Gnocchi mit Pecorino Käse, Pistazien und einer feinen Zitronennote kann es kaum werden, doch auch das Black Angus Sirloin mit wildem Brokkoli und einer zum Hineinlegen kräftigen Bagna Cauda Sauce lassen uns eine baldige Rückkehr nach Berlin planen, denn alle Gänge können wir aufgrund der Menge einfach nicht probieren.

— »Absurd gut, schon alleine für den Abend hat sich Berlin gelohnt.«

Süß geht zum Glück immer, denn auf die warme Mousse au Chocolat mit Kardamomeis, Olivenöl und einem Hauch Salz hätte ich sehr ungerne verzichtet.


Barra, Okerstr. 2, 12049 Berlin, Neukölln, Deutschland, +493081860757, reservations@barraberlin.com, barraberlin.com

Berlin
Auf einem Regal aneinandergereihte Weinflaschen im Restaurant Barra in Berlin

Barra

Ein Wochenende in Berlin und immer kommen wir erfüllt, doch auch recht erschlagen wieder zurück, fast wie zu Studentenzeiten.

Cookies Cream*

Von Hamburg nach Berlin sind wir am Valentinstag zumindest kulinarisch in das Cookies Cream gereist.
Restaurant einsunternull Berlin

einsunternull*

Ewig ist mein erster Besuch in dem mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant einsunternull in Berlin Mitte her und da seit etwas über einem Jahr nun Silvio Pfeufer selbiges bekocht, war es wieder an der Zeit.
Restaurant Shiori Berlin

Shiori

Einen Abend alleine in Berlin, und ich hätte mir kein besseres Restaurant als das Shiori aussuchen können.
Tim Raue in Berlin, Michelinsterne

Tim Raue**

Selten bin ich von einem Restaurantbesuch so beglückt und begeistert, wie von Tim Raue in Berlin. So sehr, dass wir uns gleich fragen, wann wir zurückkehren können.

Cookies Cream*

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Mrs. Robinson’s

Endlich wieder Berlin, endlich Mrs. Robinson‘s, denn mehrfach reserviert hatte ich in den letzten Jahren.

faelt*

Ein Eis aus Frankfurter Kräutern in kalter Kartoffelsuppe, -cumble und Leinöl erfrischt uns begrüßend knusprig und fein im Restaurant faelt in Berlin Schönefeld. Reduziert skandinavisch wirkt der kleine Raum mit offener Küche, deren Anbindung gleich Gemütlichkeit ausstrahlt.
Restaurant einsunternull Berlin

einsunternull*

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About last night

Leglers

Still und leise hat Max Legler sein Leglers in Ottensen eröffnet.

Maquis

Lichterketten und bodentiefe Fenster umrahmen das kleine Maquis, dessen Name für die Dichte des Waldes, das Grün der Wände und das eigenhändige Sammeln von Pilzen und Maronen steht.

arc

Weit mehr als ein Pop-Up erahnen lassen könnte, mutet das arc Restaurant an, dieses Mal zu Gast im Klinker.

ZEIK*

Stampf, Staub, Püree, Ragout, Schaum, Jus, Eis, Chip, Mus, Gelee, Lack, Crème und Gel sind nur einige der raffinierten Verarbeitung der Produkte im Einklang mit Natur und Rhythmus von Maurizio Oster und Team im ZEIK.

Leglers

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Möstel

„Wo würden wir gerne essen gehen“, und mit dem „Möstel Feine Kost“ in Lemsahl hat sich Christoph Möstel seine Frage selbst beantwortet.