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Alles neu im Alten Meierhof

Eben „Zeit für die Sinne“, als würde einem alles abgenommen.

Alles neu im Alten Meierhof

Presseeinladung

Stammgäste malen ein Bild für das Haus, bei Kaffee und Kuchen wird im Wintergarten Scrabble gespielt und in die Ferne geschweift, nach dem stündlichen Sauna-Aufguss sich schneiend abgekühlt und wir so begrüßt, als wären wir nie weggewesen- das ist der Alte Meierhof, nur eben gar nicht alt, sondern frisch renoviert.

Innerhalb von acht Monaten, großzügig und wunderschön, alt mit neu im Einklang. Zur sofort eintretenden Erholung entlang der Flensburger Förde, in den verschiedensten Saunen, der Therme, zur Hot Stone Massage.

—»Eben „Zeit für die Sinne“, als würde einem alles abgenommen.«

Von Hamburg erreichen wir nach 1 ½ Stunden Glücksburg und das Fachwerk angelehnte Gutshof-Gebäude direkt an der Flensburger Förde und kehren nach dem Einchecken und willkommen heißenden Pralinen auf dem Zimmer und einer strahlenden Direktorin Uta Krause-Junk gleich als allererstes in die Meierei ein.

Zwei Michelin Sterne prägen die klassisch französische Küche von Dirk Luther und Küchenchef Sebastian Buchta seit 2008. Ganz neu der gläserne Blick in die Küche, der Start des Abends in jener mit Rémi Leroy, einem kleinem Champagnerhaus, von dem Sommelier Martin Kammann 18 Flaschen ergattern konnte.

Längst als Signature Dish zu bezeichnen, lässt sich das begrüßende goldene Ei, sanft gefüllt mit leichtgestocktem Eigelb, Kalbskopfragout und Sherry-Espuma. Daneben eine angegarte Auster auf Kresse mit Buchweizen, Schalotten-Crème Fraîche und Sojasauce.

Vier weitere Aperos kündigen großen Genuss an mit einem Mini-Rindertatar mit Eigelbcrème und Imperial Kaviar, einem Chicken Tandori mit Mango Chutney, einem Lachsmosaik auf Tapiokachip sowie einem Knusperkorb mit Tatar von der Makrele und Kressemousse.

Betreut werden wir den ganzen Abend überaus aufmerksam und herzlich von Lukas Lohse und Sommelier Martin Kammann, dessen Weinauswahl und gefundene Schätze uns immer wieder bereichernd und harmonisch begleiten.

Noch vor unseren sechs Gängen stellt ein Tatar von Taschenkrebs und Jakobsmuschel im Misosüppchen mit Olivenöl-Eis das Amuse Bouche. Roh marinierte Scheiben von der Gelbflossenmakrele, angegossen mit einer grünen Gazpacho, feiner Fruchtnote von Kumquat und Zweierlei Kaviar machen den Menüeinstieg.

Ein Côtes de Rhone blanc, mineralisch kompakt ergänzt fast mit Raucharomen den konfierten Kabeljaufilet, Kaffir-Limetten-Beurre Blanc, Mangoldgemüse und dem herzhaft würzigen Bellota-Schinken. Es folgt ein Dänischer Hummer mit Muskatkürbis und Garam Masala Curry-Paste.

Mit Périgord-Trüffel ist die doppelt gelegte Seezunge vereint, neben Artischockenschaum, Cassoulet von der dicken Bohne und führt hinüber zu dem Rückenfilet vom Limousin-Lamm mit Rübchen, Spinat und Paprika, daneben ein Ragout vom Lamm mit Bulgur, erstmalig rot begleitet und als Experiment ergänzt von einem Sake, der ebenso perfekt sitzt.

Erfrischend kündigt das Pre-Dessert die Patisserie an als ein Kir Royal, ein Sorbet aus schwarzen Johannisbeeren und Champagnerschaum, exotisch gefolgt von Passoa-Savarin mit Kokosschaum und Flug-Mango. Sechs süße Kleinigkeiten beenden unseren perfekten Abend, dazu ein Dänischer Dessertwein aus dem Sherryfass.

Aus der geruhsamen Nacht werden wir angenehm von Vogelgezwitscher, dem Wassergeplätscher und der aufgehenden Sonne geweckt, so beginnt unser Morgen mit einem verführerischem Frühstücksbüffet und für mich mit grünem Tee, pochierten Ei, Lachs und Meerrettich.

Vorab gebucht in der Hof-Therme haben wir uns eine Hot Stone Massage, dazwischen schwimmen wir im beheizten Innen- und Außenpool, lese ich zwei ganze Bücher.

—»Immer wieder treffen wir im Haus auf unsere herzlichen Gastgeber des vorherigen Abends.«

Umgeben von unzähligen Weinflaschen verbringen wir den zweiten Abend in der nur aus drei Tischen bestehenden Bodega: Tapas serviert in drei Gängen. Knackige Brötchen aus dunklem Flensburger Bier begleiten eine frische Aioli, Pico de Gallo und grüne Oliven. Serrano Schinken steht dem zur Seite mit eingelegten Artischocken sowie Rote Bete mit Schafskäse.

Der zweite Gang besteht aus einem cremigen Bomba Arroz mit Erbsen und Speck, einer Tortilla mit gebratener Chorizo, sautierten Lachsfilet auf Wasabi-Kartoffelpüree, Speckpflaumen mit Pimientos de Padrón, Kabeljaufilet mit Rieslingsschaum, Rinderfiletspitzen mit Tomate, Knoblauch und Oliven sowie Poulardenkeule in Rotwein geschmort. Auf keines hätte ich verzichten wollen. Ein Mandelküchlein mit hausgemachtem Vanilleeis stellt den süßen Abschluss.

Nach der Lehmbiosauna und einem abermaligen Schwimmen verlassen wir nur sehr ungerne am nächsten Tag die friedliche Meierhof-Welt für sich.

Und sollte es Euch, wie mich schon jetzt wieder, nach Glücksburg ziehen, 15% Rabatt gibt es hier.


Alter Meierhof, Uferstr. 1, 24960 Glücksburg, Deutschland, +49463161990, info@alter-meierhof.de, alter-meierhof.de

Kreuz und quer

Aalernhüs

Was gibt es Schöneres als eine spontane Auszeit mit der besten Freundin in dem für mich recht unbekannten St. Peter-Ording, bestens aufgehoben im Aalernhüs Hotel & Spa.

Alles neu im Alten Meierhof

Eben „Zeit für die Sinne“, als würde einem alles abgenommen.
Auf einem Regal aneinandergereihte Weinflaschen im Restaurant Barra in Berlin

Barra

Ein Wochenende in Berlin und immer kommen wir erfüllt, doch auch recht erschlagen wieder zurück, fast wie zu Studentenzeiten.

kiosque.

Von der baegeri zum kiosque, so wandelbar und vielfältig zeigt sich Fabio Haebel.
Lowinskys Café Lehmweg

Lowinsky’s

Wer Hillel und sein Café Herr Lowinsky’s im Lehmweg besucht, der wird sogleich herzlich willkommen geheißen.

Maaemo***

Jeder Gang ein Gedicht.
Restaurant Horváth in Berlin

Horváth**

Für einen Abend nach Berlin, und es zieht mich in das, nach dem österreichischem Schriftsteller benannten Horváth in Kreuzberg.

arc

Ein Sauerteig namens Herbert, Rhabarberblüten von einem Foodscout gesucht, Saiblingshaut mit Schokolade überzogen und insgesamt zehn herausragende Gänge umfasst die drei Jungs von arc.

Athen

Athen hat es uns nicht ganz leicht gemacht. Inmitten der lauten Stadt, mit Feiertag und einem kranken Kind. So konnten wir nur einzeln die Stadt erlaufen, habe ich anstatt der Akropolis lieber kulinarisch erkundet.
About last night

Gasthaus zur Post

Familiär und persönlich mit großem Feriengefühl in der eigenen Stadt und einer Küche nah am Fang.

buoy

Heimisch. Weltgewandt. Hafencity.

Berlin in 12 Gängen

Was für ein grandioser Start in mein monatliches Berlin-Menü im Saint Farah.

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Franzi am Arlberg

Einmal im Jahr esse ich mich durch den Arlberg – was für ein genussvolles Glück.