Pramerl & the Wolf*

Gemütlicher als der kleine Raum mit sechs Tischen vom Pramerl & the Wolf kann ein Restaurant in Wien kaum sein.

Pramerl and the Wolf in Wien, Michelinstern

Pramerl & the Wolf*

Gemütlicher als der kleine Raum mit sechs Tischen vom Pramerl & the Wolf kann ein Restaurant in Wien kaum sein.

An der Decke Licht reflektierende, straff gespannte Bänder in weiß und schwarz und die Wärme ausstrahlende holzvertäfelte Wand mit ein wenig Grün und einem goldenen Gartenzwerg.

Zur Auswahl stehen unzählige Überraschungs-Gänge, abgestimmt danach, ob wir irgendetwas ungerne essen, und es geht los mit zackig hintereinander servierten Snacks, einer besser als der andere. Flüssig wird ein Kombucha-Tomatenwasser mit Zitrone gereicht, gefolgt von einer knusprigen Alge mit Avocado, Jalapeño und eingelegten Koriandersamen, letzteres erzeugt ein raffiniertes Spiel aus knusprig, pikant und säuerlich.

— »Wohlig umfängt uns alter Gouda in einem Brötchen mit Olive, dazu ein fermentiertes Erdapfelbrot mit Obatzter und Sommertrüffeln und frisch und spritzig eine Gelbflossenmakrele mit fermentiertem Honig, Kohlrabi und Salzzitrone.«

Unkompliziert rustikal behalten wir meist unser Besteck oder bedienen uns selbst an der Schublade im Tisch. Gebeizter Saibling versteckt sich unter Sellerie und grünem Apfel mit Wacholder als Kaviarperlen und Apfelsaft.

Mein erstes Tatar vom Mangalitza Schwein harmoniert gut mit Zwetschge, Senf und Estragon. Klitzekleine Calamari Stücke vereinen sich mit Paradeiser Tomate und Limette. Von einer alten, also wahrscheinlich glücklichen Milchkuh bekommen wir ein schmackhaftes Stück Fleisch, erdig bestärkt durch Artischocken, Champignons und Sommertrüffel sowie einem Knochenmark-Kartoffelpüree. Stellvertretend für den Käsegang steht eine Taleggio Pizza, belegt mit eingelegten Schalotten, knusprigen Lauch und fermentierten Pfeffer.

Wie eine Suppe angereicht, ist der reduzierte Rhabarbersaft mit Sauerrahmeis und Sauerklee und ebenso einmalig der luftige Dulce de Leche Schwamm, der auf der Zunge zergeht. Dunkle Schokolade, Himbeere und rote Rübe unterstreichen das beeindruckende Dessert, vollendet von einer Marillen Profiterole mit Szechuan Pfeffer.

Den ganzen Abend über sehen wir den herzlichen Inhaber und Chefkoch Wolfgang Zankl-Sertl, offen für jegliche Fragen. Einstimmig wollen wir und unsere lieben Freunde unbedingt wiederkommen, zu dieser äußerst feinsinnig Reduktion auf das Wesentliche!


Pramerl & the Wolf, Pramergasse 21/1, 1090 Wien, Rossau 9. Bezirk, Österreich, +4319464139, office@pramerlandthewolf.com, pramerlandthewolf.com

Kreuz und quer
Blick aus dem Infinity Pool des Hotel Miramonti in Südtirol

Südtirol

Ganz und gar bezaubernd waren unsere zwei Wochen in Italien in den Sommerferien. Allen voran unser Beginn im schönen Südtirol.

Klinkerbar

Auch in der kleinen Klinkerbar im Eppendorfer Weg fühlen wir uns ganz genauso gut behütet wie im Klinker selbst. Weinflaschen und Blumen schimmern im Kerzenlicht auf rustikalen Holztischen vor der einladend bläulichen Wand, gegenüber Leichtigkeit mit Gold angehauchten Vögeln und Tischchen direkt im Fenster. 
Blick aus dem Fenster, foodlab. Hamburg

foodlab

Eine beeindruckende Bereicherung hat die Hafencity mit dem foodlab und Christin Siegemund bekommen. 
Klöster, Zug am Arlberg

Klösterle

Seit über dreißig Jahren fahre ich an den Arlberg zum Skifahren und zum ersten Mal lockt er mich auch kulinarisch.

Kochboxen per Post

Nachdem ich gefühlt alle Möglichkeiten to go und geliefert in Hamburg genossen habe, habe ich mir kulinarische Möglichkeiten per Post angeguckt. Hier meine bisherige Ausbeute.
XO Seafoodbar, Fabio Haebel, Paul-Roosen-Strasse

XO Seafoodbar

Näher als  in der XO Seafoodbar bin ich dem Vor-Corona-Gefühl bisher nicht gekommen.
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Restaurant HACO

Wow! Was für eine unerwartete und dadurch umso erfreulichere Überraschung.
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Lanserhof

Was für ein Erlebnis! Sieben Tage im Lanserhof am Tegernsee. Allein, ohne Handy, detoxen mit Bittersalz und ohne die mehrgängigen Abendessen, an die ich mich schon so gewöhnt habe.
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Vier Sterne Zürich

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About last night

Söl’ring Hof

Gleich bei Ankunft werden wir herzlichst von dem frischen ganzheitlichen Gastgeber und Chefkoch des Söl’ring Hofs Jan-Philipp Berner begrüßt. Locker und unverkrampft und wir überglücklich, dass wir dank Warteliste noch einen der begehrten Tische ergattert haben. Besser könnten unsere bezaubernden Sommerferien nicht enden.

faelt*

Ein Eis aus Frankfurter Kräutern in kalter Kartoffelsuppe, -cumble und Leinöl erfrischt uns begrüßend knusprig und fein im Restaurant faelt in Berlin Schönefeld. Reduziert skandinavisch wirkt der kleine Raum mit offener Küche, deren Anbindung gleich Gemütlichkeit ausstrahlt.

Klinkerbar

Auch in der kleinen Klinkerbar im Eppendorfer Weg fühlen wir uns ganz genauso gut behütet wie im Klinker selbst. Weinflaschen und Blumen schimmern im Kerzenlicht auf rustikalen Holztischen vor der einladend bläulichen Wand, gegenüber Leichtigkeit mit Gold angehauchten Vögeln und Tischchen direkt im Fenster. 

Mutterland

Beeindruckend vergrößert hat sich das Mutterland Stammhaus, als eine Kombination aus Restaurant mit Bar, Feinkosthandel und gläserner Chocolaterie.

Söl’ring Hof

Gleich bei Ankunft werden wir herzlichst von dem frischen ganzheitlichen Gastgeber und Chefkoch des Söl’ring Hofs Jan-Philipp Berner begrüßt. Locker und unverkrampft und wir überglücklich, dass wir dank Warteliste noch einen der begehrten Tische ergattert haben. Besser könnten unsere bezaubernden Sommerferien nicht enden.

faelt*

Ein Eis aus Frankfurter Kräutern in kalter Kartoffelsuppe, -cumble und Leinöl erfrischt uns begrüßend knusprig und fein im Restaurant faelt in Berlin Schönefeld. Reduziert skandinavisch wirkt der kleine Raum mit offener Küche, deren Anbindung gleich Gemütlichkeit ausstrahlt.

Klinkerbar

Auch in der kleinen Klinkerbar im Eppendorfer Weg fühlen wir uns ganz genauso gut behütet wie im Klinker selbst. Weinflaschen und Blumen schimmern im Kerzenlicht auf rustikalen Holztischen vor der einladend bläulichen Wand, gegenüber Leichtigkeit mit Gold angehauchten Vögeln und Tischchen direkt im Fenster. 

Mutterland

Beeindruckend vergrößert hat sich das Mutterland Stammhaus, als eine Kombination aus Restaurant mit Bar, Feinkosthandel und gläserner Chocolaterie.

Oma Wilma

Nach 186 Tagen ohne einen Besuch in einem Restaurant durften wir dank der Modellregion auf Sylt, endlich wieder essen gehen.