Kochboxen per Post

Nachdem ich gefühlt alle Möglichkeiten to go und geliefert in Hamburg genossen habe, habe ich mir kulinarische Möglichkeiten per Post angeguckt. Hier meine bisherige Ausbeute.

2. März 2021

Kochboxen per Post

Nachdem ich gefühlt alle Möglichkeiten to go und geliefert in Hamburg genossen habe, habe ich mir kulinarische Möglichkeiten per Post angeguckt. Hier meine bisherige Ausbeute.

Crackers

Frohe Ostern, bei mir kulinarisch mit der Osterbox des Restaurants Crackers aus Berlin.

Dieses Mal begrüßen Sous Chef Patrick Ziegert und Eigentümer Cookie Heinz Gindullis per Videoanleitung und leiten gleich weiter in sommerliche Beats dank Playlist.

Warme Brioche aus dem Ofen mit gesalzener Butter begleitet den frischen Castelfranco Salat mit einem cremigen Buttermilchdressing- bestes Dressing überhaupt laut meines Freundes- Parmesan und gerösteten Cashews. Anschließend erfreut eine Rote Bete Suppe, verfeinert mit Olivenöl, Rote Bete Essig, frittierten Kapern und Dill. Eine auf Salz gegarte Lammschulter stellt den österlichen Hauptgang mit Ofengemüse, Sauerampfer, einem kräftigen Cognac Jus und Joghurt und die typische Crackers Cheesecake Crème genießen wir mit Rhabarbergelee, Thymian und Mohncrunch.

Castelfranco Salat | Rote Bete Suppe | Lammschulter | Cheesecake Crème

Wenn wir schon nicht nach Berlin und in das Crackers können, wie herrlich, dass es so seinen Weg zu uns gefunden hat.

100200

Auch auf Sylt, meinem happy place, kommen wir in den Genuss der Grundkiste vom 100200, sowieso schon lange eine meiner kulinarischen Lieblingsboxen, die abhängig von den Produkten der Lieferanten des Restaurants bestückt wird. Diesmal mit drei Gerichten, handwerklich, echt und von bester Qualität, wie immer.

Vor dem Kamin isst sich die Brotzeit am besten. Frisch aufgebackenes Sauerteig-Mischbrot mit der besten Quark-Butter überhaupt -die sich jetzt sogar einzelnd bestellen lässt-, eine Kartoffelkäsecrème, Bohnencrème, Weichkäse vom Backensholzer Hof und die selbstgemachte „Gute Wurst“.

Königenpastete macht den nächsten Tag aus. Feines Ragout Fin in knuspriger Pastete ist für mich etwas ganz besonders köstliches zu Hause.

Zuletzt überzeugt der Saibling von der Traditionsfischereiwirtschaft Reese mit Ofengemüse und einer Rotkohl-Vinaigrette und verstärkt die Sehnsucht, nicht nur nach diesem hervorragenden Restaurant.

Brotzeit | Ragout Fin | Saibling

Cookies Cream

Von Hamburg nach Berlin sind wir am Valentinstag zumindest kulinarisch in das Cookies Cream gereist, übrigens eines der insgesamt drei vegetarischen/veganen Restaurants in Deutschland, das mit einem Michelin-Stern prämiert ist.

Uns erreichen die vier vegetarischen Gänge von Küchenchef Stephan Hentschel und Team gekühlt und überzeugen auffallend begeisternd, ohne dass der Lieferweg aus der Hauptstadt den Ready to Cook-Gerichten anzumerken ist.

Sauerteigbrot mit aufgeschlagener Olivenbutter begleitet fein und über mehrere Tage hinweg das frische Topinambur Tatar mit Petersiliensalat, einer fruchtigen Apfel-Kapern-Vinaigrette und Brotchips. Wohlig abgeholt werden wir mit einer erdigen Rote Bete Pilzessenz mit knusprigen Pfeffer Tempura.

Topinambur-Petersilie | Rote Bete Pilzessenz | Sellerie | Himbeer-Vanille

Verschiedenste Komponenten des Selleries präsentieren den Hauptgang. Auf samtig buttrigen Sellerie Püree drapieren wir in langer Nudelform den marinierten Sellerie mit selbigen Chips, leicht säuerlicher Salsa, Wintertrüffeln und Pinienkernen. Gerade diese vielfältigen Texturen vereinen sich zu einem erfüllenden Ganzen, ohne etwas ersetzen zu wollen, geschweige denn zu müssen.

Ebenso hervorragend raffiniert ist das moussige Himbeer-Vanille Küchlein auf Schokoladenboden besprenkelt mit gefriergetrockneten Himbeeren und weißer Schokolade.

So wähnt es sich kurz in der Hauptstadt mit passender Playlist, die lange und dunkle Abende im Cookies heraufbeschwört und dringend ersehnt und bis dahin ganz wunderbar mit den Cookies Show Menüs zu Hause tröstet.

Cordo

Auch das Restaurant Cordo in Berlin, eines der letzten Restaurants, in dem ich vor dem Lockdown einen herrlichen Abend hatte, hat seinen Weg in Form einer Kiste zu uns gefunden. Hier lässt sich übrigens das klassische Menü mit dem vegetarischen vereinen, so dass wir beides probieren konnten.

Hervorragend das aufgebackene, krosse Sauerteigbrot mit kräftiger Kimchi-Butter. Als Amuse schneide ich selbst das zarte Cordo-Beef-Tatar und mariniere mit Hoisin und Quinoa. Weiterhin grüßt ein Eismeer-Lachs-Sashimi in einem herrlich fruchtigen Eis-Karotten-Ponsu. Das vegetarische Äquivalent besteht aus einem Rote-Bete-Tatar mit Sesam und Hoisin und begeisternden Blumenkohl in Blutorangen-Ponsu, Mandel und Koriander.

Ebenso herausragend ist die extrem wohlige Ducktea Brühe mit Challants-Enten-Ravioli, Karottenöl und leicht säuerlichen Karottenpickles und auch die Aubergine-Dashi erfreut.

Den Hauptgang stellt ein Skrei-Tataki in Kimchisud mit rauchiger Karotte, Ziegenkäse, Koriander, Ingwer, Staudensellerie und Basilikum-Mayonnaise und süß löffeln wir den fruchtig frischen Karottenkuchen mit weißer Schokolade und Passionsfrucht.

Fuh Kin Great

Die vegane Variante der „Fuh Kin Great“ genannten „essbaren Streicheleinheiten“ von Tim Raue für zuhause haben ihren Weg zu mir gefunden. Sehr professionell online zu bestellen, auch nur für eine Person und außergewöhnlich übersichtlich verpackt und einfach zuzubereiten.

Unter dem Menü Shanghai, das das süß-saure Aromenspektrum Chinas umfasst, findet sich zu Beginn eine gelbe Karotten-Suppe mit Wintermelone, Kurkuma, Pak Choi, Ginseng und Shitake Pilz, wohlig und pikant. Die darauffolgenden Dim Sum Nudeln sind mir persönlich etwas zu glibbrig trotz besonderer Bambus Vinaigrette, geräucherter Paprika und Chili.

Wieder harmonisch holt der Hauptgang ab mit sanft geschmorter Aubergine, Peperoni, weißer Zwiebel süß-sauer, schwarzem Essig, grünem Sichuan Pfeffer und Reis und unschlagbar das sanfte Dessert aus Meringue und Crème mit einem frisch säuerlichen Sternanis-Orangen-Grapefruit Sud und Timut Pfeffer.

Welch’ ein Glück, dass heute Mittag noch das Kolibri Menü auf mich wartet…

Karottensuppe | Dim Sum Nudeln | Aubergine | Meringue

Hamburg Star Chef Box

Wenn fünf Hamburger Köche, deren Restaurants mit insgesamt neun Michelin-Sternen ausgezeichnet sind, gemeinsam eine Box herausbringen, muss ich diese natürlich probieren.

Es beginnt Karlheinz Hauser mit unzähligen Zutaten, die sich in der Vorspeise gelungen zusammenfügen. Yellowfin Tuna und King Crab Meat werden frisch begleitet von Melonenkugeln und Avocado, Misomayonnaise, Sojamarinade, säuerlichem Yuzugel, Limetten Crème Fraîche, Salat und Apple Blossom Cress, Radieschen und Ingwer, Golden Queen Kaviar von AKI und einem Brickteig Chip.

Matteo Ferrantino präsentiert sich und sein bianc mit knuspriger Focaccia und einer seiner Signatures Dishes. Angebratene Jakobsmuschel wird in einem samtigen Olivenölsud empfangen mit Zitrusfrüchten und Meereskräutersalat.

Neu im Ready-to cook Geschäft ist Wahabi Nouri und sein Piment. Geschmorte Schulter vom Kalb mit Smen Zwiebeln ruht auf Gemüse Couscous in einem Ras El Hanout Jus. Letzteres Gewürz ist noch zusätzlich für den späteren Gebrauch beigelegt, und Nouri weist in seiner Anleitung schon auf die Ofenhitze des nächsten Ganges hin.

Karlheinz Hauser | Matteo Ferrantino | Wahabi Nouri | Boris Kasprik | Kevin Fehling

Hier hat Boris Kasprik vom Petit Amour eine Tourte von der Bresse Poularde vorbereitet mit Spargel, Salat und einer süßlich, kräftigen Trüffel Jus. Als großer Fan seiner Boxen für mich schon bekannt und dennoch nicht weniger gemocht.

Last but not least hat Kevin Fehling vom The Table den süßen Abschluß kreiert. Raffiniert fügen sich Cheesecake Crème, Blaubeer-Lavendel-Kompott, Orangenschalengelee, Himbeergel, Olivencrumble, gepunktete Baiser Platten und eine künstliche Rosmarin-Olive zueinander.

Eine schöne Idee der Hamburger Köche, bei der jeder Gang für sich stehend, den jeweilige Koch widerspiegelt und tatsächlich direkt aus der dazugehörigen Küche kommt.

Hæbel to Huus

Das Hæbel to Huus Carte Blanche Menü, natürlich Flora statt Fauna, hat uns gestern kulinarisch begeistert. Liebevoll gerade verpackt, hole ich es im Restaurant hæbel ab und schon der kleine Besuch an der Tür weckt große Sehnsucht.

Wir beginnen wohlig mit einer herrlich buttrigen Brioche mit Pflaumenchutney und der hauseigenen Gewürzcrème bestrichen. Leicht gebrannte Zwiebeln verzieren die frühlingshafte Wildkräutervelouté,  dazu knuspriges Sauerteigbrot und Brokkolibutter.

Derweil brutzelt der vollendete Pasta-Gang im Ofen: Cannelloni mit Waldpilzen gefüllt und Comté erfreuen vollmundig mit Umami pur. Ebenso wenig vermisse ich Fleisch bei der Wirsingroulade mit Senfkruste, Kartoffelmousseline und einer herzhaften, auszulöffelnden Trüffel-Jus. Abschließend genießen wir eine Kombination aus knusprigem Blätterteig mit leichter Mascarpone-Vanille-Crème und Birnenragout.

hæbel to huus | Wiesenkräutersuppe | Wirsingroulade | Blätterteig-Birne-Mascarpone

Dies war für den Moment die letzte alleinige hæbel Box, denn ab Freitag gibt es die sogenannten X Kisten, spannende Vereinigungen mit Michelin besternten Restaurants.

Den Anfang macht das Tulus Lotrek in Berlin, gefolgt vom Mural aus München, CORDO wieder aus Berlin und den 10. Geburtstag des hæbels krönt eine Kiste zusammen mit dem Restaurant Essigbrätlein aus Nürnberg, sogar mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Eine verlockende Abwechslung, die ich mit Sicherheit ausprobieren möchte.

Hæbel X Tulus Lotrek

Eine wunderbare Idee des Restaurants hæbel mit den sogenannten X Boxen gemeinsam mit Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurants Kulinarik außerhalb Hamburgs in unsere Stadt zu bringen. Die erste Gemeinschaftskiste wird mit dem ebenfalls von mir sehr geschätzten Tulus Lotrek in Berlin angeboten. Aus dem hæbel grüßt eine herzhaft, wohlige Wildschweinkrokette mit pikanter hauseigener Würzmayonnaise. Chawanmushi im Glas kommt aus der Hauptstadt, mit Brühe von oxidierten Pilzen, Oxenmark, gerösteten Haselnüssen und Kaviar.

Als ersten Gang genießen wir auch aus Berlin Jakobsmuschel mit pikanter Karottencrème und einer angenehm dominanten Bouillabaisse X.O..

Es folgt die King Crab, angebraten und mit Krustentier-Schwarzbier-Lack reduziert passt sehr gut zu dem leichten Fenchel-Karottensalat mit Senfcrème angemacht. Der feine Winterkabeljau wird vom Tulus Lotrek harmonisch raffiniert mit einer Beurre Blanc aus Molke und einem grünen Öl aus Aal und Brunoise Gemüse kombiniert.

Ein grosses Wohlfühlgericht ist der 24 Stunden geschmorte Wasserbüffel-Shortstrip mit einer kräftig erdigen, fast schokoladigen Jus und im stimmigen Kontrast dazu einer Petersilien-Haselnuss-Gremolata und Selleriepüree.

King Crab | Winterkabeljau | Wasserbüffel | Profiteroles

So beschließen warme Profiteroles mit Mascarpone-Vanillecrème, Birnenkugeln und -gel das einmalige Menü, nicht zu vergessen mit passender vinophiler Begleitung.

Hæbel X Mural

Ich war noch nie im Restaurant Mural in München und deshalb natürlich sehr interessiert an der Vereinigung mit dem Restaurant hæbel für eine seiner X Kisten. Jene Kisten sind immer eine spielerische Herausforderung im besten Sinne. À la carte Blanche wird erst mit Lieferung bekannt, was im Menü enthalten ist und was für ein Service, dass ich diese Box vom Chefkoch der XO Seafoodbar Tobi persönlich nach Sylt geliefert bekomme.

Vielfältig und abwechslungsreich bereichern alle Gerichte schon aufgrund ihrer Zubereitungsarten. Mit großer Freude drapiere ich eine wohlige Comtécrème zwischen einen warmen, fein süßen Windbeutel und belege ihn dann mit kräftigen Wildschinken. Das Pendant aus München ist frisches Tatar von der Chiemsee Renke mit kandierter Gurke in einer Molke Vinaigrette und Croutons.

Das allererste Mal confiere ich ein Eigelb, um es auf Pastinakenragout und unter einer Brotcrème sowie Sauerteigcrumble zu verstecken. Ein angenehm erdiger Gang vom hæbel.

Herausfordernder, in zwei Anläufen, anzurichten ist die geräucherte Topinamburcrème unter auf Salz gegarter Bete, gepickelter Ringelbete, Bergkäse mit Petersiliensalat und einer schön säuerlichen Vinaigrette, die uns auch kompositorisch etwas ratlos hinterlässt.

Die folgende Jakobsmuschel lässt sich einfach anbraten und harmoniert besten mit dem Steckrübenpüree, gepickelter Steckrübe, Buchweizen und einer Beurre Blanc und dekorativ werden die passenden Jakobsmuschel-Schalen gleich noch mitgeliefert.

Wieder aus dem Mural kommen Short Ribs mit geschmorten Chicoree, Selleriecrème, Haselnußsalat und ein einem kräftigen Jus. Mit einem Dörraprikosen Törtchen und Aprikosen-Estragon-Granitée beendet das hæbel das bereichernde Menü aus Hamburg und München.

Und den sehr zu empfehlenden Rotwein haben wir gleich mittags getrunken, da ist das Licht zum Fotografieren besser, und so haben wir den Tag sehr glücklich und satt ausklingen lassen.

Lesser Panda Ramen

Mit bekannt farbenfroh fröhlichem Panda und hervorragender Anleitung erreichen uns die, von regionalen Bio und Demeterhöfen stammenden, Produkte für wohlige Hatcha Miso Ramen von Lesser Panda Ramen.

Radieschen raspeln, Frühlingszwiebeln schneiden, Kimchi in die Schüssel und die hausgemachten Ramennudeln behutsam auseinanderziehen, in kochendes Wasser für eine Minute werfen und anschließend in die heiße Brühe. Darauf ist dann der Schweinebauch und das Ei anzurichten, Sesam und Sansho-Pfeffer-Öl. Sehr einfach machbar und Umami pur löffel- bzw. stäbchenweise.

Noch mehr Umami bietet das saftige Grilled Cheese Sandwich mit Cheddar, geschmorten Schweinebauch und Shitake Pilzen, gefriergetrockneten Tomaten, Shiitake-Miso-Mayonnaise und Schnittlauch, auch per Post und wunderbar einzufrieren für den jederzeitigen Grilled Cheese Genuss.

Hatcho-Miso Ramen | Grilled Cheese Sandwich

Nobelhart & Schmutzig

Eine nobelharte Mahlzeit, ähnlich einer sehr guten Brotzeit, hatten wir aus Berlin und dem Nobelhart & Schmutzig.  Mit Sauerteigbrot von Florian Domberger Brotwerk Moabit, Frischkäse vom Erdhof Seewalde sowie eine Flasche frisch gepresstes Öl von der Ölmühle an der Havel. Dazu gab es im Ofen gebackene Topinambur mit Kümmel, Goldkäppchen mit Zwiebelfond, Semmelknödel, Kohlrabi mit Rahmsoße, Schalotten mit Buttermilch und Holunderblüten. 

Glücklich gesättigt zu zweit bei „Muting the Noise & Daheim“ Klängen auf Spotify und zum Abschluß einer leichten Frischkäsetarte mit Kräuterlikör, war nur der virtuelle Tisch per Zoom ganz verwaist. 

Spielweg

Als wir in den Sommerferien unsere kulinarische Reise durch Deutschland planten, war das Romantikhotel Spielweg auch eine Station, die wir Corona wegen natürlich nie erreichten. Wie wunderbar, dass sich nun ein wenig per Post schicken lässt.

Urgemütlich hatten wir es mit der Spielweger Bergkäse-Fondue-Box mit einer Käsemischung aus Bergkäse aus der eigenen Käserei, Gruyere und Emmentaler, Brot zum Fertigbacken zu Hause, Kirschwasser und einer Flasche Weißwein „Fuchs-Wii“ und den eigens luftgetrockneten „Coppa“ vom Landschwein.

Romantikhotel Spielweg
Spielweger Bergkäse-Fondue-Box

Meine Schwester hatte übrigens das Silvesterpaket und war auch begeistert. Bitte mehr davon!!!

Tulus Lotrek*

Mit dem Tulus Lotrek flattern ebenso wie ein grandioses Menü auch frühlingshafte und dem Berliner Restaurant nahe Gefühle ins Haus, dank Kirschblütenzweig, handgeschriebenen Gedicht von Eduard Mörike und Spotify Playlist.

Vorweg begeistert uns eine fein gebeizte Lachsforelle, die raffiniert dekoriert wird mit Ziegenfrischkäsecrème und einer frischen Sauce aus Gurkenwasser, Jalapeño, Zitronenschale und Papaya wie auch etwas Kresse. Jede einzelne Komponente ist schon für sich stehend herausragend, und dies wird sich das ganze Menü hindurchziehen. Die Jakobsmuschel schließt daran an. Scharf angebraten und mit süßlichem Karottenpüree, einem fruchtig pikanten Yuzugel, wohlig salzigem Dashi und zur Krönung warmer Nussbutter kombiniert. Ein Traum!

Kräftiger folgt der Hauptgang mit zweierlei Kalb: Geschmort die Backe, selbst zur gewünschten Garstufe anzubraten das zarte Filet. Dazu gibt es einen Dim Sum, Frühlingsgemüse und eine Melange aus Kalbskopf, Gurke und Haselnuss. Abschließend genießen wir die sanfte Crème Caramel mit Rhabarber-Ingwerragout und ein paar dragierte Nüsse.

Überaus herzlich und persönlich die Lottrekkies, auch aus der Ferne Berlins und eindeutig eine meiner Lieblingsboxen. Hoffentlich lässt der Frühling bald sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte…

Veganbytaste

Ich koste Ostern schon vor, angefangen mit dem Osterhase genannten Menü von veganbytaste, verantwortet von den drei Köchen Leonardo Lenin de Freitas, António Carlos Faria und Jan-Henrik Grunzig. Alle Gerichte sind zu 100% vegan und frisch von Hand produziert.

Zu Beginn erwärme ich die Focaccia mit Rosmarin, Thymian und Meersalz kurz im Ofen. Dazu passt bestens das frühlingshafte, geräucherte Spargel-Spinat-Crèmesüppchen mit extra frischem Spargel.

Als Hauptgang backt ein Beet Wellington in Blätterteig zu Ende. Rote Bete, umschlossen von einer Pilzcrème in fein säuerlicher Wirsinghülle bereichert vollmundig mit Rosenkohl, Schmorkartoffel und einer Sauce Hollandaise.

Baiser mit Waldbeeren, Zartbitter-Ganache und Nüssen rundet das 4-Gänge-Menü glücklich machend ab, ohne überhaupt gemerkt zu haben, dass es komplett vegan war.

Spargel-Spinat-Süppchen | Beet Wellington | Baiser

Überraschend wird mir noch eine selbstgemachte und köstliche Schokoladencrème mit Tonkabohne und auf Basis von kalt gepresstem Nussmus mitgegeben. In deren Genuss kommen alle, die den Code „tastehamburg“ bei der Bestellung nutzen. Perfekt statt Osterei zu verstecken und als herrliches Schokoladenmousse auf Brot, Pfannkuchen oder für mich am liebsten pur.

Bon Appétit.


Kreuz und quer
Auf einem Regal aneinandergereihte Weinflaschen im Restaurant Barra in Berlin

Barra

Ein Wochenende in Berlin und immer kommen wir erfüllt, doch auch recht erschlagen wieder zurück, fast wie zu Studentenzeiten.
Weckgläser im The Lesser Panda Ramen im Karoviertel in Hamburg

The Lesser Panda Ramen

Alles an der gar nicht mehr so neuen Location von The Lesser Panda Ramen im Karolinenviertel lädt zum Wohlfühlen ein.
Hotel Almhof Schneider, Lech am Arlberg

Hotel Almhof Schneider

Richtig erholsam sind Skiferien häufig nicht, zu warm oder zu kalt angezogen, Schleppen von Skiern, Helmen und denen der Kinder. 
Rote Wand Chefs Table, Zug am Arlberg

Rote Wand Chef’s Table

Wow! Kaum kann ich meiner Begeisterung Ausdruck verleihen, so außergewöhnlich und bereichernd war der Abend am Rote Wand Chef’s Table im alten Zuger Schualhus. 
Restaurant einsunternull Berlin

einsunternull*

Ewig ist mein erster Besuch in dem mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant einsunternull in Berlin Mitte her und da seit etwas über einem Jahr nun Silvio Pfeufer selbiges bekocht, war es wieder an der Zeit.

Vebruar

Mein erster Dry January liegt hinter mir und ist mir recht leicht gefallen, auch weil ich während Corona in keinerlei Verlockungen wie Abendessen gekommen bin. Den Februar über möchte ich mich nun vegetarisch ernähren, da ich in Restaurants und jetzt To-Go meist die Fleischvariante bestelle und die vegetarischen Optionen ausblende.
Heidelberg Restaurants

Ich hab‘ mein Herz in Heidelberg verloren

Wie sehr liebe ich es in alte Gefilde zurückzukehren, wie letztes Wochenende in meine Studienstadt Heidelberg.
Lieferservice Mission Pizza Hamburg

Mission Pizza

Wenn ich mich für ein Essen entscheiden müsste, würde wohl Pizza zu meinen absoluten Favoriten gehören.

TasteTwelve 2021

Seit zehn Jahren nutze und verschenke ich häufig, das jedes Jahr neu erscheinende und hübsch in Leinen gebundene TasteTwelve-Buch.
About last night

Mutterland

Beeindruckend vergrößert hat sich das Mutterland Stammhaus, als eine Kombination aus Restaurant mit Bar, Feinkosthandel und gläserner Chocolaterie.

Oma Wilma

Nach 186 Tagen ohne einen Besuch in einem Restaurant durften wir dank der Modellregion auf Sylt, endlich wieder essen gehen.

Deutsche See x Reishunger

Eine perfekte Symbiose von Fisch und Reis haben Deutsche See und Reishunger mit ihrem Sushi Premium-Set kreiert.

[fe]Tisch by Stefan Fäth

Hervorragend wurde unser Frühstückstisch von dem ganz neuen, noch nicht mal eröffneten [fe]Tisch by Stefan Fäth gedeckt – Eine Fusion von Stefan Fäth vom Jellyfish und Schmidt & Schmidtchen, von Café und Bistro, in der GALLERIA Einkaufspassage mitten in Hamburgs Innenstadt.

Mutterland

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Home to Table

Nicht nur die Gastronomen selbst waren alles andere als untätig während Corona, auch vereinzelte Köche aus purer Leidenschaft haben ihren Weg in die Küche gefunden und somit natürlich zu mir.