Home to Table

Nicht nur die Gastronomen selbst waren alles andere als untätig während Corona, auch vereinzelte Köche aus purer Leidenschaft haben ihren Weg in die Küche gefunden und somit natürlich zu mir.

17. April 2021

Home to Table

Nicht nur die Gastronomen selbst waren alles andere als untätig während Corona, auch vereinzelte Köche aus purer Leidenschaft haben ihren Weg in die Küche gefunden und somit natürlich zu mir. Geboren zur Beschäftigung zu Hause und auf Wunsch von Freunden, etwas mehr für sie zu kochen.

Oft in überschaubarer Anzahl und deshalb sehr persönlich und direkt. Das gerade Gekochte wird häufig selbst vorbeigebracht und zum Teil das Geschirr am nächsten Tag wieder abgeholt. Genau solche Nähe begeistert mich.

Hier der Beginn einer Übersicht mit zwei besonderen Abendmöglichkeiten und einem Mittagessenservice.

Daily Greens

Unter Daily Greens versorgen Ernährungsberaterin Franciska, Florian und Marc seit August letzten Jahres Hamburg mit veganem Mittagessen.

Bewusst und schonend mit der Umwelt wird auf Vorbestellung täglich im foodlab frisch gekocht, per Fahrrad zwischen 11 und 13 Uhr und mit einem Mehrwegpfandsystem geliefert, das Verpackungsmaterial hinfällig macht. Konsequent sind alle drei Gründer selbst vegan und bringen mit gesunder Abwechslung in der Mittagspause ein wenig Verbesserung in die Welt.

Regional, saisonal und nachhaltig in den Mehrwegboxen per Fahrrad

Letzten Montag habe ich eine Art ungarisches Gulasch im Büro gegessen. Spätzle, Champignons mit feiner Säure von Roter Bete und Gurken entließen mich leicht aus der Mittagspause und ohne schlechtes Gewissen anschließend die selbstgemachten wunderbaren Kokos-Mandel-Bällchen genießen.

Mittwoch, dann zu Hause folgten wohlige Udon-Nudeln mit asiatisch-marinierten Soja-Geschnetzeltem mit knackiger Karotte, Paprika und Sesam. Alle Gerichte natürlich immer mit sämtlichen Nährwertangaben.

Jeden ersten Sonntag im Monat gibt es eine Brunch-Box und von Zeit zu Zeit spannende Kooperationen mit ebenfalls veganen Köchen. Ich freue mich.

Hummus Bar

Die Hummus Bar ermöglicht bestes libanesisches Essen für zu Hause. Durch den ersten Lockdown reifte die Idee in Geha, der mit libanesischen Wurzeln und der Middle East Kitchen aufgewachsen ist. Mit großer Leidenschaft kocht er als Autodidakt und bringt die unzähligen Mezze selbst vorbei.

Muhammara, ein herzhafter Paprika-Walnuss Dip, ein frischer Fattouch Salat, Falafel, erdiger Hummus und Labneh, Taboulé, Baba Ghanoush, knackiger Blumenkohl mit Zimt-Möhren und Granatapfelkernen, Za’atar Cracker, eingelegte Gurken, pinke Steckrüben und Oliven, dazu traditionelle arabische Fladen und türkisches Fladenbrot, extra Za’atar und Sumach Gewürz.

Ich liebe die Levante-Küche sehr und die damit einhergehende Geselligkeit und köstliche Vereinigung der verschiedenen orientalischen Gewürze mit den kleinen Gerichten.

mkm (AT)

„mkm“ steht für „Michi kocht mehr“, denn wenn Michi abends kocht, macht er genau 10 Portionen mehr. Eine davon stand am Montagabend auf meinem Esstisch.

Geboren in Wien, doch schon länger in Hamburg, fehlte Michi der ganzheitliche, bewusste und nachhaltige Fleischkonsum. Jener findet sich jetzt in seinen, oft Nose-to-tail-Gerichten. Das Ganze als freies Projekt auf Lieblingsgerichte fokussiert, alte Rezepte in die Neuzeit geholt.

Inspiriert von Kindheits-Erlebnissen im Wiener Lokal Motto stand der Montag ganz im Genuss des Schinkenfleckerl- Fleischversteckerl. Ein cremiger Nudel-Eiauflauf mit Schinken, der von einem Salat mit frischem Dressing begleitet wurde. Alles in einer Lunch-Box, aus der man am liebsten direkt essen möchte und die nach der persönlichen Überbringung am nächsten Tag genauso persönlich wieder abgeholt wird.

Freitags gibt es immer ein 3-Gänge-Menü, das ich natürlich auch probiert habe.

Sehr viel mehr als gemütliche Hausmannkost fand sich in dem perfekt gegarten Spargel mit Schafsricotta und einer hervorragenden Beurre Blanc. Als Hauptgang teilten wir uns ein Karré vom deutschen Duroc Schwein, das in einem grünen Pfeffer, Thymian, Rosmarin und Salz Rub drei Stunden lang sous vide gegart wurde und wir nur noch leicht anbraten mussten, dazu eine Veggie Millefoglie und eine Jus.

Glücklich beendete ein saftig, fluffiges Rhabarberküchlein mit Baiser das ausgezeichnete Menü.

Ich bin gespannt, was es nächste Woche gibt.

one lunch

Erst seit November letzten Jahres hat sich der Mittagessenservice „one lunch“ von Alexandra herauskristallisiert. Selbst schon immer leidenschaftliche Köchin liefert sie für 9,90 EUR jeden Tag zwischen 10 und 12 Uhr kulinarische Abwechslung nach Hause oder ins Büro. In bester Qualität vegetarisch oder vegan, als Wochen- oder Monatsabo oder sogar nur für einen einzelnen Tag bestellbar.

Mit dieser rechtzeitigen Vorbestellung kauft Alex vorausschauend ein und minimiert so den food waste. Die vielfältigen Gerichte sind oft international inspiriert, meist aus regionalen Zutaten und saisonal. Noch persönlicher als der direkte Kontakt per whatsapp geht es kaum, außer wenn sie mit ihrem Elektrofahrrad selber vorbeifährt.

Ich habe drei Tage lang, meiner Mittagspause sehr gemütlich begegnen können, eben nur mit Erwärmen.

Am Mittwoch kam ich in den veganen Genuss von Seitan in einer selbstgemachten BBQ Sauce mit Röstkartoffeln und der dazu sehr gut passenden Frische eines Cole Slaws.

Tomatig und wohlig mit Käse folgte am Donnerstag eine Gemüselasagne mit Aubergine, Zucchini und ein frischer Beilagensalat bis Freitag die sehr beliebten Dan Dan Noodles als Szechuan Street Food hineinflatterten. Nudeln in würzig süßlichen Erdnusssauce mit veganem Hackfleisch, Pilzen und grünem Blattgemüse, bei mir mit viel Koriander bedeckt und extra Chili Öl zum Nachschärfen gaben mit großer Wohligkeit der Beliebtheit recht.

Was mache ich nur zukünftig mittags?


Kreuz und quer

Oma Wilma

Nach 186 Tagen ohne einen Besuch in einem Restaurant durften wir dank der Modellregion auf Sylt, endlich wieder essen gehen.
Noma in Kopenhagen

noma**

Für eine Nacht und ein Restaurant nach Kopenhagen, zieht es mich doch schon lange in das oft benannte beste Restaurant der Welt, ins neu eröffnete noma. 

Gutsküche

Passend zu der frühlingshaften Luft habe ich mir ein Stück Landleben mit der Frühlingsbox der Gutsküche geholt. 
Lakeside, The Fontenay

Lakeside*

Ziemlich spontan sind wir bei strahlendem Sonnenschein ins The Fontenay geradelt, um das Restaurant Lakeside und seinen neuen Küchenchef Julian Stowasser zu erleben.
Restaurant Horváth in Berlin

Horváth**

Für einen Abend nach Berlin, und es zieht mich in das, nach dem österreichischem Schriftsteller benannten Horváth in Kreuzberg.

Food in Zeiten der Quarantäne

Unvorstellbare Zeiten, in denen wir uns gerade befinden, eingeschränkt von alltäglich gewohnten Freiheiten und durch notwendige Quarantäne zu Hause.
Restaurant einsunternull Berlin

einsunternull*

Ewig ist mein erster Besuch in dem mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant einsunternull in Berlin Mitte her und da seit etwas über einem Jahr nun Silvio Pfeufer selbiges bekocht, war es wieder an der Zeit.
Cordo, Berlin,

Cordo*

Zweimal hatte ich schon im Restaurant Cordo reserviert und aufgrund von Corona immer absagen müssen.
Blick aus dem Infinity Pool des Hotel Miramonti in Südtirol

Südtirol

Ganz und gar bezaubernd waren unsere zwei Wochen in Italien in den Sommerferien. Allen voran unser Beginn im schönen Südtirol.
About last night
Restaurant XO Seafoodbar Hamburg

XO Seafoodbar

Die neue Karte der XO Seafoodbar von Fabio Haebel hat auch mich endlich wieder nach St. Pauli gelockt, immer umgeben von einer unkomplizierten Lässigkeit und ansteckend guter Stimmung und Musik. 

Hygge

Das Hygge umfasst nicht nur große Gemütlichkeit, sondern steht in Hamburg für mehr als ein einladendes Restaurant und einen kunterbunten Hofladen. More to come…

Izakaya by Dokuwa

In der Location im Karolinenviertel hat sich schon immer eine andere Welt eröffnet, so auch im „Izakaya by Dokuwa“.

Ho Ho Home Delivery

Alle Jahre wieder, so scheint es diesen Dezember. Noch zurückgezogener feiern wir dieses Jahr Weihnachten. Damit dies mit Leichtigkeit und Freude gelingt, sorgen die Folgenden für köstliche Festlichkeit.
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Lanserhof

Eine Woche nur für mich. Besinnend, entgiftend und bereichernd.