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The Fontenay

Ein großes Urlaubsgefühl hat mir das The Fontenay beschert.

The Fontenay

Ein großes Urlaubsgefühl hat mir das The Fontenay beschert.

Als würde ich mich bei Ankunft unten abgeben für komplette Ruhe, willkommen heißende Franzbrötchen und den wahrscheinlich schönsten Blick in und auf Hamburg: Einzigartig von der Sauna auf Fernsehturm und Elbphilharmonie, im Pool von innen nach außen schwimmend, von der Sonne beschienen, entlang der Außenalster.

Nur ein Stockwerk höher betrete ich das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Lakeside, fühle ich mich nach einem gegenseitigen Wiedererkennen von Gastgeber Michel Buder herzlich abgeholt. Wie bei sehr guten Freunden herrscht trotz 2-jähriger Abstinenz die Kenntnis darüber, dass ich stilles Wasser trinke, und dass ich Rotwein präferiere.

—»Der Alsterblick in Fenstern und Spiegeln des Restaurants reflektiert mit den Abendlichtern und Fernsehturm um die Wette.«

Versiegelt erreicht mich das Menü von Julian Stowasser, bei dem es mich zu allen sieben Gänge zieht, eingeläutet von einem Hauch kulinarischer Einstimmer, die förmlich im Mund zu einem filigranen Geschmackserlebnis zerfallen.

So kündigen ein geflämmter Aal serviert mit Minze und Erbse, ein herzhafter Baiser gefüllt mit Pilzcrème und ein Miniatur Kalbstatar Vielversprechendes an. Weiterhin grüßt ein Dumpling gefüllt mit Schweinebauch, Kimchi und Ponzu-Mayonnaise. Gillardeau Auster in raffiniert, harmoniert meersalzig mit N25 Kaviar, Schalotten und Crème Fraîche.

Auf einen Kurzurlaub in Richtung Thailand nimmt mich der Bretonische Hummer mit der Frische eines Ananassalats, Koriander und einer Zitronengrasbouillon.

Spargel aus der Lüneburger Heide begleitet die Seeforelle unter gerösteter und geräucherter Piemonteser Haselnuss, Forellenkaviar und einer säuerlich ausbalancierten Beurre Blanc.

Zart geschmorter Rehnacken auf Schmorkraut mit Shiso ist verfeinert mit Mélange Blanc, gehobelter Gänseleber und einer Portweinreduktion. Immer inspirierend dabei die hervorragende Weinauswahl.

Das Limousin Lamm als Rücken und Bries als Farce verarbeitet, spielt perfekt mit dem Crunch aus Brioche, Caponata, Amalfi-Zitrone, Artischocke und dem herzhaften Lamm-Jus. Nebeneinanderstehend präsentiert sich der Coulommiers Gang mit einem 6 Wochen gereiften Käse von Maître Antony, Aubergine in verschiedenen Texturen, Backpflaume und Schalotten.

Gurke, Dill und Fenchel erfrischt noch vor der Kokosnuss in all ihren Facetten in einem exotischen Früchtesud mit Tamarinde und Thai Basilikum bis wie zu Beginn drei Kleinigkeiten, jetzt von der Patisserie verabschieden.

Geeiste Tequila Fizz Praline, eine Eclipse aus Rhabarber und Joghurt sowie eine Schwarzwälder Kirschtorte Interpretation unterstreichen erneut die große perfekt sitzende Feinheit in Julians Kochkunst mit Team.

—»Von Anfang bis Ende ein großer Genuss.«

Morgens zwitschern die Vögel, umgibt der Frühling grün in grün das Restaurant Parkview für das opulente Frühstücksbuffet. Auch aushäusig darf in den vielfältigen Genuss von Bircher Müsli, pochiertem Ei und Weißwurst gekommen werden, schwimme ich natürlich noch eine Runde für das langanhaltende Feriengefühl.


The Fontenay, Fontenay 10, 20354 Hamburg, Rotherbaum, Deutschland, +494060566050, concierge@thefontenay.com, thefontenay.com

Kreuz und quer

Chez Marie-France

Utah Beach, Josephine, Gillardeau, Belon, Irische Felsenauster oder doch die Signature-Auster Fines de Bretagne ruhen auf Eis und Algen in der gläsernen Theke des kleinen Bistros „Chez Marie-France“.

The Florentin

The Florentin – bedeutet das Blühende und ist das schönste Hotel in Frankfurt am Main.

Chef’s Table Rote Wand

Ein Besuch im Chef’s Table in der Roten Wand in Zug am Arlberg ist immer einzigartig und jetzt noch spannender, denn seit Oktober kocht Julian Stieger als neuer Chefkoch mit seinem Team.

Frühling, Sommer, Herbst und immer

Ich liebe Hotels. Dieses Aufgeräumte, die weiß bezogenen Betten mit ihren vielen Kissen, flauschige Bademäntel, Roomservice und diese Ruhe.
Frühstück

»Mad« about Kopenhagen

Seit meinen beiden Besuchen dieses Jahr hat sich Kopenhagen zu einer meiner absoluten Lieblingsstädten entwickelt.
Tim Raue in Berlin, Michelinsterne

Tim Raue**

Selten bin ich von einem Restaurantbesuch so beglückt und begeistert, wie von Tim Raue in Berlin. So sehr, dass wir uns gleich fragen, wann wir zurückkehren können.

Sande 7

Nur eine Stunde von Hamburg entfernt, eröffnet sich im Sande 7 ganz heilsam eine ländliche Welt und schenkt eine Auszeit von Stadt und Hektik, die sofort wirkt.

Oechsle

„Ich koche das, was mir Spaß macht“ – und das schmeckt man.

Slow Bakin‘ Sylt

Sehr persönlich, fast liebevoll sind ihre Brote benannt, nach sich, den Mitarbeitern und Freunden.
About last night

WINDISCH – The Art of Baking

Wenn aus einem nachmittäglichen Kuchen und Tee – Ritual mit der Mami eine eigene Bäckerei entsteht.

hæbel

Wenn ich ein eigenes Restaurant hätte, wäre es wie das hæbel.

Flensburg

Mein erstes und auf keinen Fall letztes Mal in Flensburg.

Berlin in 12 Gängen

Was für ein grandioser Start in mein monatliches Berlin-Menü im Saint Farah.

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Shio Handrolls

Nah am Tresen werden spontan die Handrolls ausgesucht – Resteverwertung von bester Fisch-Qualität – und deshalb immer mehr Fisch als in jeder Sushirolle irgendwo anders.