Lakeside*

Ziemlich spontan sind wir bei strahlendem Sonnenschein ins The Fontenay geradelt, um das Restaurant Lakeside und seinen neuen Küchenchef Julian Stowasser zu erleben.

Lakeside, The Fontenay

Lakeside*

Ziemlich spontan sind wir bei strahlendem Sonnenschein ins The Fontenay geradelt, um das Restaurant Lakeside und seinen neuen Küchenchef Julian Stowasser zu erleben.

Sonst unter gleichgebliebenem Team werden wir herzlich empfangen und auf die Terrasse mit dem schönsten Blick Hamburgs geführt. Beruhigende Segelboote gleiten auf der Alster und dazu grüßen zwei gleich begeisternde farbenfrohe Amuse Bouches. Ein Rote Bete Macaron mit geräucherter Aalcrème und gepuffter Aalhaut sowie eine wohlig fruchtige Waffel mit Gänseleber und Feigenchutney.

Für das Menü und ein Umami pur bietendes Ei gefüllt mit Spinat, geräuchertem Schinken, Schnittlauch und Kartoffel-Espuma ziehen wir gerne hinein. Frisch aufgebacken folgt ein unschlagbares Brot von Jochen Gaues und leicht gesalzener Butter.

—»Wir wählen dieses Mal vier Gänge, obwohl ich bei den anfänglichen Genüssen doch lieber alle sechs probiert hätte.«

Vorweg erfreut ein lauwarmer Saibling aus der Lüneburger Heide mit Sellerie-Püree und -Salat, Apfel-Essig-Kaviar in einem Holundersud und hebt frisch und fein säuerlich hervor.

Amuse Bouches mit Alsterblick

Ein Muss ist die gegrillte Tomate mit Zwergartischockenchip, Tomatenschaum, dehydrierten Cherrytomaten, Kresse, Basilikum-Gel, Balsamico-Mayonnaise und Ladotyri Käse in einer BBQ Emulsion.

— »Das Iberico Secreto vom Holzkohlegrill vereint herrlich intensiv sauer, pikant und fruchtig dank einer Maiscrème, Kidneybohnen-Jalapeño-Harissa-Crème und einer Zitrus-Salsa mit Koriander und Fingerlimette.«

Zart das Reh aus der heimischen Jagd mit einem Spitzkohlröllchen und Rettich, einem Pfifferling-Risotto-Turm mit Erdnuss, einem zu auslöffelnden Rehjus und noch extra Pfifferlingsschaum.

Noch immer der „The Ring“ Dessertkonstrukt treu, zaubert Marco D‘Andrea diesmal einen Ring aus aufgeschlagenem Buchweizen-Frischkäse mit Limette, dazu ein Erdbeersorbet, -gel, getrocknete -chips, marinierte Walderdbeeren, Estragon-Limetten-Gel, gepuffte Buchweizen und -crème in einem Erdbeersud mit Estragon-Öl. Eine wunderbar überraschende Kombination, knusprig, weich, süß und herb balancierend.

Für die Petit Fours, eine eiskalte Pina Colada-Kugel und eine Praline mit Haselnuss-Crème  und einen perfekten, ersteigerten Süßwein zieht es uns wieder auf die Terrasse. Lange war ich nicht mehr so begeistert von jedem einzelnen Gang in einem Restaurant.

Und dass wir noch zum Abschied dank unserer Schwärmerei des Brotes zwei Rohlinge für zu Hause bekommen, zeigt erneut wir aufmerksam und perfekt sich das Lakeside entwickelt hat.

Tausend Dank!!! Wir kommen sehr bald wieder.


Lakeside, Fontenay 10, 20354 Hamburg, Rotherbaum, Deutschland, +494060566050, concierge@thefontenay.com, thefontenay.com

Kreuz und quer
Vermeer

Amsterdam

Ein Wochenende zu viert in Amsterdam, und es fällt mir gar nicht leicht, die richtigen Restaurants auszuwählen.
Weinflaschen auf dem Tresen im Restaurant kaalia in Hamburg

kaalia

Bisher ging ich davon aus, eine fast komplette Übersicht über alle Restaurants in Hamburg zu haben, doch nun ist eines fast sechs Jahre unbemerkt geblieben.
Frühstück

»Mad« about Kopenhagen

Seit meinen beiden Besuchen dieses Jahr hat sich Kopenhagen zu einer meiner absoluten Lieblingsstädten entwickelt.
Tisch mit Kerze im Restaurant Hobenköök im Oberhafen Hamburg

Hobenköök

Im Areal des Oberhafens herrscht eine besondere Atmosphäre, scheinbar abgeschottet von der Hamburger Innenstadt, mit ruhigem Flair und doch so nah.
Weinflaschen auf dem Tresen im Restaurant kaalia in Hamburg

kaalia

Bisher ging ich davon aus, eine fast komplette Übersicht über alle Restaurants in Hamburg zu haben, doch nun ist eines fast sechs Jahre unbemerkt geblieben.
bianc, Ready to cook

New KITS on the Blog

Noch lieber als schon angerichtetes Essen nach Hause geliefert bekommen, ist mir ein Rest Selbstständigkeit beim Kochen.

Kochboxen per Post

Nachdem ich gefühlt alle Möglichkeiten to go und geliefert in Hamburg genossen habe, habe ich mir kulinarische Möglichkeiten per Post angeguckt. Hier meine bisherige Ausbeute.
Contemporary Kitchen Tom Reichstein Contemporary Hamburg

Contemporary Kitchen

Einen besonders schönen Abend hatten wir am Samstag in dem Pop-Up Restaurant der Galerie Tom Reichstein Contemporary.

hæbel

Alles neu macht das hæbel. Nach einer Lockdown bedingten sechsmonatigen Pause erstrahlt das kleine Restaurant in der Paul-Roosen-Straße in neuem Glanz.
About last night

Hochzeit auf Immenhof

Trippel trappel, Trippel trappel Pony, über Felder durch die Wälder, kreuz und quer

hæbel

Alles neu macht das hæbel. Nach einer Lockdown bedingten sechsmonatigen Pause erstrahlt das kleine Restaurant in der Paul-Roosen-Straße in neuem Glanz.

Alchemist**

Sobald ich vor dem Restaurant Alchemist stehe, öffnet sich wie von Zauberhand die mächtige Eisentür.

Kitsch

Ich muss gestehen, ich mag Musicals wie Rent, Aida oder Elisabeth. Letzteres kam mir nun zu Gute bei der Namenserklärung des Restaurants Kitsch. Denn jener Name stammt aus der Robinson Club-Vergangenheit des Eigentümers Christian, der drei Jahre lang die Rolle des Luchenis und somit das Lied „Kitsch“ mehr als verinnerlicht hat.

Hochzeit auf Immenhof

Trippel trappel, Trippel trappel Pony, über Felder durch die Wälder, kreuz und quer

hæbel

Alles neu macht das hæbel. Nach einer Lockdown bedingten sechsmonatigen Pause erstrahlt das kleine Restaurant in der Paul-Roosen-Straße in neuem Glanz.

Alchemist**

Sobald ich vor dem Restaurant Alchemist stehe, öffnet sich wie von Zauberhand die mächtige Eisentür.

Kitsch

Ich muss gestehen, ich mag Musicals wie Rent, Aida oder Elisabeth. Letzteres kam mir nun zu Gute bei der Namenserklärung des Restaurants Kitsch. Denn jener Name stammt aus der Robinson Club-Vergangenheit des Eigentümers Christian, der drei Jahre lang die Rolle des Luchenis und somit das Lied „Kitsch“ mehr als verinnerlicht hat.

Cölln’s

Sehr gut kann man sich das Cölln’s in der Innenstadt noch im Jahre 1760 vorstellen. Eine Luke zum Hinauswerfen der Austernschalen und das älteste Telefon Deutschlands bezeugen dies ebenso wie die exklusive Abgeschiedenheit der Nischen des Restaurants, zum Austauschen von Geschäftlichem oder anderen Vertraulichkeiten, in denen nur geklingelt werden muss, um etwas nachzubestellen.