hæbel

Zweieinhalb Jahre ist mein letzter ausführlicher Bericht über mein Lieblingsrestaurant hæbel in der Paul-Roosen-Straße her.

haebel, Affenfaustgalerie, Paul-Roosen-Strasse

hæbel

Zweieinhalb Jahre ist mein letzter ausführlicher Bericht über mein Lieblingsrestaurant hæbel in der Paul-Roosen-Straße her.

Es bedarf also dringend einer Aktualisierung. Der gestrige, nicht ganz so alkoholastige Abend eignet sich sehr gut dafür. Persönlicher als in dem kleinen Restaurant in St.Paulis belebter Straße mit 18 Plätzen geht es kaum und wird natürlich mit jedem Besuch immer vertrauter.

— »Fabio Haebel, Lutz und Jonas im zugehörigen La Cave kümmern sich um jegliche Belange an ausufernden und sich immer steigernden Abenden.«

Oft starten wir schon in der benachbarten, minikleinen Weinbar mit ausschließlich naturbelassenen Weinen, bevor wir ins eigentliche Restaurant ziehen. Grün gewischte Wände, Marmortischchen und Bilder aus der Affenfaust Galerie steigern das Wohnzimmergefühl mit großer Nähe zu Küche und Köchen.

Monatlich wechselt das Nordic-French gehaltene Fünf-Gänge Menü, dessen Produkte auf einer kleinen Karte aufgelistet sind und somit vorfreudige Spannung auf Zubereitung und Kombination erwecken.

Zu Beginn begrüßen uns im Januar drei Snacks und Grüße aus der Küche: Eine schön geschmacksintensive Taschenkrebs Bisque mit einer, mit Algenkaviar belegten, Brioche. Es folgt ein umamilastiges, feines Kartoffelgratin, vereint mit Belper Knolle, einem Hartkäse und Trüffel aus Istrien.

— »Kieler Miesmuscheln in einer Sahne-Milch-Reduktion mit gepökelter Wildschweinbacke geben den wohligen Carbonara Charakter wieder.«

Nun im Menü wird die konfierte Jakobsmuschel samtig umschmeichelt von einer Molke Beurre Blanc, der Säuerlichkeit von Sauerklee und leicht bitterer eingelegter Eberesche sowie deren Puder, so vielfältig köstlich im Geschmack, dass alles ausgelöffelt werden muss. Gebackener Sellerie wird begleitet von einem Sellerie-Lauch-Püree, gegrilltem Lauch und einer Apfel-Speck-Vinaigrette, ebenfalls eine begeisternd runde Komposition.

Mit einem Spritzer Porst wird der feine Adlerfisch abgerundet, mit Schwertmuschel und Sauerklee und in einer Fenchel Béchamel Sauce schwimmend. Erfrischend und erdig das dazwischen servierte Schwarzwurzeleis mit Goldrübensirup, Chicorée und Popcorn.

Der Nacken eines Strohschweines stellt den herzhaften Abschuss mit einer geschmorten und gegrillten roten Zwiebel, süßlichem Topinambur Püree und einer Champignon-Trüffel-Jus. Wohlig erfreut eine Apfel-Quitten-Tarte mit Brauner Butter-Sauerrahmeis und zuletzt noch ein saftiges Stück einer Schokoladen Tarte.

Besser aufgehoben fühlen wir uns nirgends, bei hervorragendem Essen, passender Weinbegleitung und inmitten des flirrenden Nachtlebens in St. Pauli. Um so gespannter bin ich auf das gegenüberliegende, bald eröffnende Restaurant von Fabio, genannt XO.


hæbel, Paul-Roosen-Straße 31, 22767 Hamburg, St. Pauli, Deutschland, +4915172423046, eat@haebel.hamburg, haebel.hamburg

Klein und fein
Blick auf den Tresen im Restaurant Spajz in Hamburg Barmbek

Spajz

Schon seit Eröffnung vor über drei Jahren bin ich sehr gerne Gast im schönen Spajz, ungarisch für Speisekammer, in Barmbek.
Restaurant HACO, St. Pauli, Björn Juhnke

Restaurant HACO

Wow! Was für eine unerwartete und dadurch umso erfreulichere Überraschung.
Bistro Carmagnole im Schanzenviertel

Bistro Carmagnole

Viel zu lange war ich nicht mehr in dem kleinen, rummeligen und warmen Bistro Carmagnole in der Schanze, und dabei gibt es einem gleich das Gefühl, man war erst vor kurzem hier.
haebel, Affenfaustgalerie, Paul-Roosen-Strasse

hæbel

Zweieinhalb Jahre ist mein letzter ausführlicher Bericht über mein Lieblingsrestaurant hæbel in der Paul-Roosen-Straße her.
XO Seafoodbar, Fabio Haebel, Paul-Roosen-Strasse

XO Seafoodbar

Näher als  in der XO Seafoodbar bin ich dem Vor-Corona-Gefühl bisher nicht gekommen.
Bistro Carmagnole im Schanzenviertel

Bistro Carmagnole

Viel zu lange war ich nicht mehr in dem kleinen, rummeligen und warmen Bistro Carmagnole in der Schanze, und dabei gibt es einem gleich das Gefühl, man war erst vor kurzem hier.
Klinker, Hoheluft

Klinker

Vertraut und gut aufgehoben fühlen wir uns wie immer gleich im Restaurant Klinker, in einer Ecke umrahmt von tafelgrüner Wand, goldenen Akzenten, beleuchtet von Mondgleichen Lampen und mit Blick auf Bar und erhabene Küche.
Bootshaus Grill & Bar, Hafencity

Bootshaus Grill & Bar

Ganz still und leise hat sich ein neues, sehr erwähnenswertes Restaurant in die Hafencity geschlichen: Das Bootshaus Grill & Bar.
haebel, Affenfaustgalerie, Paul-Roosen-Strasse

hæbel

Zweieinhalb Jahre ist mein letzter ausführlicher Bericht über mein Lieblingsrestaurant hæbel in der Paul-Roosen-Straße her.
About last night

Söl’ring Hof

Gleich bei Ankunft werden wir herzlichst von dem frischen ganzheitlichen Gastgeber und Chefkoch des Söl’ring Hofs Jan-Philipp Berner begrüßt. Locker und unverkrampft und wir überglücklich, dass wir dank Warteliste noch einen der begehrten Tische ergattert haben. Besser könnten unsere bezaubernden Sommerferien nicht enden.

faelt*

Ein Eis aus Frankfurter Kräutern in kalter Kartoffelsuppe, -cumble und Leinöl erfrischt uns begrüßend knusprig und fein im Restaurant faelt in Berlin Schönefeld. Reduziert skandinavisch wirkt der kleine Raum mit offener Küche, deren Anbindung gleich Gemütlichkeit ausstrahlt.

Klinkerbar

Auch in der kleinen Klinkerbar im Eppendorfer Weg fühlen wir uns ganz genauso gut behütet wie im Klinker selbst. Weinflaschen und Blumen schimmern im Kerzenlicht auf rustikalen Holztischen vor der einladend bläulichen Wand, gegenüber Leichtigkeit mit Gold angehauchten Vögeln und Tischchen direkt im Fenster. 

Mutterland

Beeindruckend vergrößert hat sich das Mutterland Stammhaus, als eine Kombination aus Restaurant mit Bar, Feinkosthandel und gläserner Chocolaterie.

Söl’ring Hof

Gleich bei Ankunft werden wir herzlichst von dem frischen ganzheitlichen Gastgeber und Chefkoch des Söl’ring Hofs Jan-Philipp Berner begrüßt. Locker und unverkrampft und wir überglücklich, dass wir dank Warteliste noch einen der begehrten Tische ergattert haben. Besser könnten unsere bezaubernden Sommerferien nicht enden.

faelt*

Ein Eis aus Frankfurter Kräutern in kalter Kartoffelsuppe, -cumble und Leinöl erfrischt uns begrüßend knusprig und fein im Restaurant faelt in Berlin Schönefeld. Reduziert skandinavisch wirkt der kleine Raum mit offener Küche, deren Anbindung gleich Gemütlichkeit ausstrahlt.

Klinkerbar

Auch in der kleinen Klinkerbar im Eppendorfer Weg fühlen wir uns ganz genauso gut behütet wie im Klinker selbst. Weinflaschen und Blumen schimmern im Kerzenlicht auf rustikalen Holztischen vor der einladend bläulichen Wand, gegenüber Leichtigkeit mit Gold angehauchten Vögeln und Tischchen direkt im Fenster. 

Mutterland

Beeindruckend vergrößert hat sich das Mutterland Stammhaus, als eine Kombination aus Restaurant mit Bar, Feinkosthandel und gläserner Chocolaterie.

Oma Wilma

Nach 186 Tagen ohne einen Besuch in einem Restaurant durften wir dank der Modellregion auf Sylt, endlich wieder essen gehen.