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Athen

Athen hat es uns nicht ganz leicht gemacht. Inmitten der lauten Stadt, mit Feiertag und einem kranken Kind. So konnten wir nur einzeln die Stadt erlaufen, habe ich anstatt der Akropolis lieber kulinarisch erkundet.

28. November 2023

Athen

Athen hat es uns nicht ganz leicht gemacht. Inmitten der lauten Stadt, mit Feiertag und einem kranken Kind. So konnten wir nur einzeln die Stadt erlaufen, habe ich statt der Akropolis lieber kulinarisch erkundet.

The Dolli

Recht neu hat das Hotel The Dolli zentral in Athen eröffnet. Optisch sehr ansprechend, haben wir uns sehr viel in den schönen und hellen Zimmern aufgehalten, immer sehr guten Room Service gehabt, den schönen Blick auf die Akropolis von der Dachterrasse mit Pool genossen. Doch gerade der zentralen Lage wegen, ist es sehr laut und unruhig, der Service noch in den Kinderschuhen, wenn meine Frage nach einer Notapotheke einfach ausgesessen und nie beantwortet wird.

Gut gefiel mir die Gegend, Makrygianni um den ÊRE Laden, der so schöne Produkte wir griechische Keramiken, Tee und Kerzen hat. Direkt um die Ecke ist das vielversprechend aussehende Lotte Café & Bistrot und auch die Stimmung im Salute Bistro hätte mich am liebsten dort verweilen lassen.

CTC

Zu Fuß laufe ich durch ein mir unbekanntes Athen, auf dem Weg zu dem Restaurant CTC, das den Zusatz Urban Gastronomy trägt. Mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, scheint die gartennahe Terrasse ziemlich abgeschirmt, und ich wähne mich bestens aufgehoben in den nächsten drei Stunden.

—»In 11 Gängen zeigt sich Alexandros Tsiotinis kreative Kochkunst, setzen sich bekannte Gerichte neu zusammen, wandeln sich in ihre Urprodukte und spielen optisch mit dem Gast.«

So korrespondiert in der Signature Dish die heiße Maissuppe mit einer mittigen selbigen Panna Cotta, begleitet von Hummer und Trüffel. Überrascht ein falscher Oktopus, begeistert ein Miniatur Risotto mit einfacher Perfektion und leichter Erdigkeit von Waldpilzen.

Ebenso simpel im Kern und dennoch für mich neu die Tagliatelle aus Calamari mit einem eben unvollendeten Pesto als ganze Pinienkerne, Basilikum-Öl, Parmesan und Knoblauch bis zu dem ebenfalls nennenswerten Avocado-Dessert als eine falsche Avocado aus Avocado-Crème, weißer Schokolade, Passionsfruchtsorbet und Kokospuder oder das mich am Ausgang verabschiedende Zitronengras-Eis, das es aus einem Kakaopulver-Beet zu ziehen gilt wie aus der Erde selbst. Eben viele Highlights, die sich noch fortführen ließen.

Hervé

Schon per E-Mail bekomme ich einen vierstelligen Zahlencode, der mir selbst Zutritt in das Restaurant Hervé in Athen verschafft- so spielerisch beginnt das 16-gängige Degustationsmenü der rasch aufeinander folgenden Vielzahl von filigranen Kleinigkeiten.

—»Hautnah am Chef’s Table arbeiten zwölf Hände harmonisch nebeneinander, wird uns Gästen mein Lieblingsblick in die junge Küche geschenkt.«

Oft komplementieren sich die Gerichte zeitgleich, wie bei den ersten drei Einstimmern als einen im Mund zerfallenen Reis-Macaron mit Oktopus, Sambal und gegrillter Gurke, dem Tartelette mit Zucchini, Kokosnuss und Minze sowie der Forelle im Nori-Blatt mit Gurke und Gin Tonic. Ebenso bereiten ein luftig mit smoked cheese gefülltes Baguette und ein Pani Puri mit Aal, Entenleber und grünem Apfel inhaltliche Überraschungen.

Zierlich die kulinarische Handschrift, bei der jedes Produkt sitzt und ein Curry mit Attributen wie dezent fruchtig und fein versehrt.

Gleich vier Desserts erfreuen, eins cremiger als das andere mit Erinnerungen an mein Lieblingseis Buttermilk Fresh oder den großmütterlichen Birnenkuchen, nur eben auf ungezwungenem 1-Michelin Stern Niveau und das offiziell erst seit 12 Tagen. Herzlichen Glückwunsch!


Kreuz und quer

Lakeside*

Der Alsterblick in Fenstern und Spiegeln des Restaurants reflektiert mit den Abendlichtern um die Wette.

Lighten up your lockdown

Wie befürchtet, ist der Lockdown eingetreten und wie letztes Mal sehr schmerzhaft für die Gastronomie.

Maquis

Lichterketten und bodentiefe Fenster umrahmen das kleine Maquis, dessen Name für die Dichte des Waldes, das Grün der Wände und das eigenhändige Sammeln von Pilzen und Maronen steht.

meraki

meraki – to do something with soul, creativity and love

Lanserhof

Eine Woche nur für mich. Besinnend, entgiftend und bereichernd.

Mutterland

Beeindruckend vergrößert hat sich das Mutterland Stammhaus, als eine Kombination aus Restaurant mit Bar, Feinkosthandel und gläserner Chocolaterie.

ZEIK Mahl hoch 2

Wenn Alexander Wulf und das Team vom TROYKA, Maurizio Oster die Ehre eines Besuchs geben, zieht es mich an dem Abend natürlich wieder ins ZEIK.
Philipps im Karolinenviertel, Karoviertel

philipps

Sehr spontan kehren wir recht spät am Abend nach viel zu langer Zeit endlich wieder ins philipps im Karolinenviertel ein und haben Glück, den kleinen Tisch an der Garderobe und mit Blick in die Küche zu erwischen.

Aalernhüs

Was gibt es Schöneres als eine spontane Auszeit mit der besten Freundin in dem für mich recht unbekannten St. Peter-Ording, bestens aufgehoben im Aalernhüs Hotel & Spa.
About last night

In der Walachei

București kulinarisch in 24 Stunden

arc

Ein Sauerteig namens Herbert, Rhabarberblüten von einem Foodscout gesucht, Saiblingshaut mit Schokolade überzogen und insgesamt zehn herausragende Gänge umfasst die drei Jungs von arc.

The Fontenay

Ein großes Urlaubsgefühl hat mir das The Fontenay beschert.

kropkå

„Irgendwann mache ich meinen eigenen Laden auf!“

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Hotel Heimhude

Ich liebe Urlaub in der eigenen Stadt.