Klösterle

Seit über dreißig Jahren fahre ich an den Arlberg zum Skifahren und zum ersten Mal lockt er mich auch kulinarisch.

Klöster, Zug am Arlberg

Klösterle

Seit über dreißig Jahren fahre ich an den Arlberg zum Skifahren und zum ersten Mal lockt er mich auch kulinarisch.

Denn seit Dezember hat sich das Restaurant Klösterle in Zug gewandelt, dank der beiden Köche Ethal Hoon und Jakob Zeller, die sich kennen und lieben gelernt haben in dem mit 2-Michelin Sternen ausgezeichneten Fäviken in Schweden. Leider habe ich es nicht mehr vor Schließung desselbigen geschafft, um so schöner nun zufällig in Österreich, die Nähe dazu zu finden.

— »Angelehnt an die urgemütliche, zierliche Bauernhütte – so zierlich, dass selbst ich mich beim Eintreten bücken muss – bietet das Klösterle viele kleine Gerichte zum Teilen, eben wie Familien früher zusammen gekommen sind.«

Regionale Zutaten von heimischen Produzenten, die die Philosophie der Nachhaltigkeit und den Respekt gegenüber der Natur teilen, selbstgesammelte Beeren und viel Eingelegtes bilden den überzeugten Hintergrund. Umgeben von hellem Holz, Heuballen und Kerzenlicht.

Wir starten mit warmen hausgebackenem Sauerteigbrot und gesalzener Alpbutter. Dazu kommt der 15 Monate gereifte Mangalitza Speck und gepickelte Karotte, Kürbis und Topinambur. Rote Beete aus dem Feuer und die Bitterkeit des gebratenes Radicchio passen hervorragend zu der fruchtigen Zwetschgensauce.

Wohlig und nach Alm schmeckend, ist die Heusuppe mit eingedickter Milch und Blütenblättern. Mit puristischen Augenmerk auf das Hauptprodukt an sich, präsentiert sich erneut der gebackene Saibling aus dem Zuger Fischteich, verfeinert durch vielfältigste Gewürze wie schwarzen Knoblauch, Liebstöckl, Sesam, Hagebutte, Brennnessel und Pilze. Herbstzichorie, Apfel und Pastinakenchips begleiten erfrischend.

— »Zart folgt das Rothirsch Ragout mit fein süßlichem Petersilienwurzel-Püree.«

Da die Hauptgänge uns mehr als begeistern, beschließen wir ebenfalls mit allen drei Desserts. Milchsorbet “fior di latte” mit Olivenöl, Zuckermais-Eis mit Roggenmalz, Dinkelkekse und ein Marillen & Colostrum Pavlova, herrlich in seiner vollmundigen Fettigkeit.

Ein bereichernder Abend, weit entfernt von üblicher Skiurlaub-Gastronomie, auch im Sommer geöffnet und jeden Besuch wert!


Restaurant Klösterle, Zug 27, 6764 Lech am Arlberg, Vorarlberg, Österreich, +4355833190, kloesterle@almhof.atrestaurant-kloesterle.at

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Lichterketten und bodentiefe Fenster umrahmen das kleine Maquis, dessen Name für die Dichte des Waldes, das Grün der Wände und das eigenhändige Sammeln von Pilzen und Maronen steht.

arc

Weit mehr als ein Pop-Up erahnen lassen könnte, mutet das arc Restaurant an, dieses Mal zu Gast im Klinker.

ZEIK*

Stampf, Staub, Püree, Ragout, Schaum, Jus, Eis, Chip, Mus, Gelee, Lack, Crème und Gel sind nur einige der raffinierten Verarbeitung der Produkte im Einklang mit Natur und Rhythmus von Maurizio Oster und Team im ZEIK.

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„Wo würden wir gerne essen gehen“, und mit dem „Möstel Feine Kost“ in Lemsahl hat sich Christoph Möstel seine Frage selbst beantwortet.